Deutschland

Basler empfiehlt Gündogan und Hummels Rücktritt aus Nationalmannschaft

Die deutsche Fußball-Ikone Mario Basler hat den deutschen Nationalspielern Ilkay Gündogan und Mats Hummels empfohlen, sich aus der Nationalmannschaft zurückzuziehen.
03.07.2021 23:34
Aktualisiert: 03.07.2021 23:34
Lesezeit: 1 min
Basler empfiehlt Gündogan und Hummels Rücktritt aus Nationalmannschaft
Ex-Fußballnationalspieler Mario Basler hält einen Teller mit einer Currywurst hoch. (Foto: dpa) Foto: Marcus Brandt

Die deutsche Fußball-Ikone Mario Basler will, dass die deutsche Nationalmannschaft komplett umgekrempelt wird. „Der ein oder andere Spieler sollte auch darüber nachdenken, ober er für die Nationalmannschaft überhaupt nochmal aufläuft oder nicht doch zurücktritt“, hatte er vor dem Rücktritt von Toni Kroos gesagt. Doch der Rücktritt von Kroos reiche nicht. Er fordert auch Rücktritte von İlkay Gündogan und Mats Hummels. „Ich glaube, dass die Zeit vorbei ist. International reicht es nicht mehr, um auf dem ganz hohen Niveau mitzuspielen. Das sind für mich die drei“, zitiert „Sport1.de“ Basler.

Im Zusammenhang mit Mesut Özil hatte „DER WESTEN“ im Jahr 2018 berichtet: „Kaum hatte Mesut Özil seinen Rücktritt aus der deutschen Nationalmannschaft bekanntgegeben, da meldete ein anderer Ex-Nationalspieler sich bei Twitter mit einem hämischen Kommentar zu Wort. Mario Basler schrieb: ,III / III – Mach’s gut, Mesut!‘ Mit den römischen Zahlen bezog Basler sich auf die drei aufwendigen Nachrichten, die Mesut Özil zuvor auf seinen Social-Media-Kanälen verbreitet hatte. Auch Mesut Özil hatte die Mitteilungen mit römischen Zahlen versehen.“

DER SPIEGEL“ führte damals aus: „Bayern-Präsident Uli Hoeneß, immer noch eine wichtige Person im deutschen Fußball, hielt sich nicht mit dem Rassismusvorwurf auf. Er glaubte, Özils sportliche Leistungen abwerten zu dürfen mit dem Satz, der 92-fache Nationalspieler habe ,seit Jahren nur Dreck gespielt‘. Dass Hoeneß vulgär wird, ist zwar nicht neu. Aber es ist schon auffällig, dass in Zusammenhang mit Özil der Gossenton bei einigen sogenannten Experten nah liegt, den sie sich bei anderen Fußballern tunlichst verkneifen würden. Das geht in die Richtung, in der sich der frühere Nationalspieler Mario Basler schon während der WM über Özil äußerte, in dem er dem Mittelfeldspieler die ,Körpersprache eines toten Frosches‘ attestierte. Hoeneß und Basler würden mit Empörung zurückweisen, dass dies etwas mit Rassismus zu tun habe. Aber dem Stammtisch liefern sie mit einer solch rüden Wortwahl die perfekte Vorlage. Und damit bedienen sie viele Fußballfans in Deutschland.“

Mehr zum Thema
article:fokus_txt
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Trotz der Preisschwankungen von XRP haben Nutzer auf XRP-Staking-Plattformen über 9.000 US-Dollar pro Tag verdient.

Mit Blick auf das Jahr 2026 zeigen die Kursentwicklung und die Marktstruktur von XRP positive Veränderungen im Kryptowährungsmarkt....

X

DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt und Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Unternehmen
Unternehmen Nach Deichmann-Urteil: Schuhhändler muss Schuhkarton-Müllkosten tragen
20.01.2026

Ein rechtskräftiges Deichmann-Urteil sorgt für Wirbel im Verpackungsrecht: Der Schuhhändler soll künftig für seine Schuhkartons...

DWN
Finanzen
Finanzen Goldpreis-Rekordhoch: Gelbes Edelmetall erstmals über 4.700 US-Dollar – Silberpreis ebenfalls mit Allzeithoch
20.01.2026

Ein neues Goldpreis-Rekordhoch: Das gelbe Edelmetall durchbricht eine historische Marke nach der anderen, der Silberpreis zieht mit....

DWN
Finanzen
Finanzen DAX-Kurs unter Druck: Zollsorgen beschleunigen die Korrektur – was jetzt wichtig wird
20.01.2026

Der DAX-Kurs gerät nach der jüngsten Rekordjagd weiter unter die Räder: Zollsorgen aus den USA drücken auf die Stimmung, während...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Leitende Politiker kritisieren Trump auf dem WEF in Davos: „Hat den Bezug zur Realität verloren“
20.01.2026

Mehrere Spitzenpolitiker haben beim Weltwirtschaftsforum in Davos sowohl offen als auch indirekt Seitenhiebe gegen US-Präsident Donald...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Kreml verschärft den Steuerdruck: Russlands Unternehmen in der Schattenwirtschaft
20.01.2026

Russlands Fiskalpolitik befindet sich in einem tiefgreifenden Umbruch und verändert das wirtschaftliche Umfeld spürbar. Welche Folgen hat...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Industriespionage? EU-Kommission will Huawei und ZTE in Mobilfunknetzen verbieten
20.01.2026

Die EU-Kommission erhöht den Druck auf die Mitgliedstaaten: Huawei und ZTE sollen aus europäischen Mobilfunknetzen verschwinden. Dafür...

DWN
Technologie
Technologie Energie in unsicheren Zeiten: Was tun, wenn der Blackout in Deutschland kommt?
20.01.2026

Ein Blackout trifft moderne Gesellschaften schneller, als viele glauben. Der Ausfall in Spanien und Portugal Anfang 2025 zeigt, wie rasch...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Deutschland: ZEW-Konjunkturerwartungen im Januar besser als erwartet
20.01.2026

Die ZEW-Konjunkturerwartungen steigen im Januar deutlich stärker als erwartet – ein Signal, das viele als Hoffnungsschimmer für die...