Politik

Massiver Cyber-Angriff löst im Iran ein beispielloses Chaos aus

Eine massive Cyber-Attacke auf das iranische Eisenbahnnetz hat ein beispielloses Chaos ausgelöst.
09.07.2021 23:48
Aktualisiert: 09.07.2021 23:48
Lesezeit: 1 min
Massiver Cyber-Angriff löst im Iran ein beispielloses Chaos aus
Eine Anzeige an einem iranischen Bahnhof (9. Juli 2021). (Screenshot)

Ein Cyberangriff auf die staatliche Eisenbahngesellschaft des Irans hat am 9. Juli 2021 an Bahnhöfen im ganzen Land ein „beispielloses Chaos“ verursacht und zu Ausfällen und Verspätungen auf Hunderten von Linien geführt, berichtet „Bloomberg“. An den Bahnhöfen wurde die Information „lange Verzögerungen nach Cyberangriff“ eingeblendet.

Die Webseite der iranischen Gesellschaft war über Stunden hinweg nicht zugänglich. Die israelische Zeitung „Haaretz“ titelt: „Beispielloses Chaos“: Cyberangriff stört das iranische Eisenbahnnetz.“

Am 9. Juli 2021 haben das Weltwirtschaftsforum und seine Partner ein Cyber-Poligon gestartet, um eine globale Cyber-Attacke zu simulieren. Das Ziel des Poligons ist es, Möglichkeiten auszuarbeiten, um Firmen und ihre Lieferketten vor Cyber-Angriffen zu schützen.

„Ein Cyberangriff mit COVID-ähnlichen Merkmalen würde sich schneller und weiter ausbreiten als jedes biologische Virus“, so die Organisation.

Weltwirtschaftsforum simuliert globale Cyber-Attacke auf die Lieferkette eines Unternehmens

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
DWN
Technologie
Technologie Daimler Truck investiert groß in Wasserstoff-Lkw
10.09.2026

Während viele Hersteller beim Wasserstoff zurückstecken, investiert Daimler Truck weiter kräftig in die Technologie. Der Konzern setzt...

DWN
Politik
Politik Öl gibt es genug. Warum ist Diesel dann rekordteuer?
10.09.2026

Der Ölpreis ist hoch, aber nicht auf Rekordniveau. Trotzdem ist Diesel so teuer wie nie. Der Grund liegt nicht allein beim Rohöl, sondern...

DWN
Politik
Politik Neuer Umfragedämpfer bringt Bundeskanzler Merz weiter unter Druck: CDU stürzt in Mecklenburg-Vorpommern ab
10.09.2026

Nach dem Wahldebakel in Sachsen-Anhalt wächst der Druck auf Friedrich Merz. Schwache Umfragewerte in Mecklenburg-Vorpommern und ein...

DWN
Unternehmen
Unternehmen VW-Aktie im Fokus: Volkswagen drohen bis zu 16 Milliarden Euro Umbaukosten
10.09.2026

Der geplante Sparkurs bei Volkswagen hat einen hohen Preis: Bis zu 16 Milliarden Euro könnten Stellenabbau und mögliche...

DWN
Finanzen
Finanzen EZB-Zinsentscheid: EZB erhöht Zinsen auf 2,5 Prozent
10.09.2026

EZB-Zinsentscheid: Die EZB erhöht den Einlagenzins auf 2,5 Prozent – und rechnet trotzdem noch Jahre mit erhöhter Inflation. Während...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft EZB-Leitzins-Prognose: Lagarde droht der Fehler von 2011
10.09.2026

Die nächste Zinserhöhung der EZB gilt beinahe als ausgemacht. Doch ausgerechnet die Erfahrung von 2011 zeigt, wie riskant ein solcher...

DWN
Technologie
Technologie Warum jeder vierte Deutsche aufs E-Auto umsteigen will
10.09.2026

Deutschland zeigt überraschend viel Interesse am Elektroauto: 27 Prozent der Besitzer von Benzin- oder Dieselautos planen den direkten...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Lidl und die Plastikfrage: So sollen Verpackungen bis 2030 schrumpfen
10.09.2026

Mit der Strategie REset Resources verringert Lidl den Verbrauch primärer Rohstoffe, erhöht den Anteil recycelter Materialien und führt...