Finanzen

Dax: Das große Warten auf Jerome Powell bestimmt die deutschen Märkte

Die Märkte sind sehr ruhig in den Tag gestartet. Erst nachmittags könnte es Impulse geben.
27.08.2021 10:49
Aktualisiert: 27.08.2021 10:49
Lesezeit: 1 min
Dax: Das große Warten auf Jerome Powell bestimmt die deutschen Märkte
Für Anleger russischer Aktien gibt es heute wichtige Informationen von Lukoil. (Foto: dpa)

Das deutsche Leitbarometer hat sich bis um 11 Uhr fast nicht bewegt – und das bei Werten um 15.810 Zählern. Das ist logisch, weil die Börsianer auf das Symposium der US-Notenbank warten, das heute Nachmittag um 16 Uhr MEZ stattfindet. Möglicherweise wird sich Fed-Chef Jerome Powell erneut zu den Maßnahmen seiner Einrichtung gegen die Pandemie äußern. Dann könnte es neue Impulse für die Märkte geben.

Doch das ist am Freitag noch nicht alles: Um 14.30 Uhr MEZ – anderthalb Stunden zuvor – werden zudem in den USA Konjunkturdaten veröffentlicht. Es geht darum, wie sich die Warenhandelsbilanz im Juli entwickelt hat. Die Experten gehen von einem negativen Saldo von 89 Milliarden Dollar aus. Darüber hinaus glauben sie, dass die Kernausgaben für den persönlichen Konsum im siebten Monat im Vergleich zum Vormonat um 0,4 Prozent gewachsen sind. Ihrer Einschätzung nach dürften das persönliche Einkommen und die Privatausgaben im Juli um 0,2 Prozent beziehungsweise um um 0,5 Prozent gestiegen sein.

Zusätzlich wird die Universität Michigan für den August ihren Index über das Verbrauchervertrauen publizieren. Die Experten rechnen mit einem Wert von 70,7, der im Vormonat noch bei 70,2 gelegen hat.

Für die Anleger, die sich auf russische Aktien konzentrieren, ist die Zahlenpräsentation von Lukoil wichtig. Das Unternehmen wird sich dazu äußern, wie die Geschäfte im zweiten Quartal gelaufen sind. Die Schätzungen liegen bei 255,56 Rubel je Aktie (2,93 Euro).

Der Dax in Deutschland hingegen hat gestern ein leichtes Minus von 0,4 Prozent auf 15.794 Zähler verzeichnet. Die Nummer eins auf der Liste war Covestro mit einem Plus von 0,2 Prozent auf 55,04 Euro, gefolgt von Deutsche Wohnen mit einem Gewinn von 0,2 Prozent auf 52,26 Euro. Die Nummer drei in der Tabelle war SAP (plus 0,2 Prozent auf 125,40 Euro).

Darüber hinaus gab es Verlierer: Delivery Hero ging mit einem Verlust von 3,2 Prozent auf 119,25 Euro über die Ziellinie. Danach platzierten sich die Deutsche Bank (minus 2,3 Prozent auf 10,57 Euro) und die Allianz (minus ein Prozent auf 198,88 Euro).

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Technologie
Technologie Brady TwinLead: Wenn das Etikett plötzlich mitdenkt

Ein Etikett bleibt am Produkt, doch die Informationen dahinter können sich verändern. Mit TwinLead verbindet Brady physische...

 

Jede Anlage am Kapitalmarkt ist mit Chancen und Risiken behaftet. Der Wert der genannten Aktien, ETFs oder Investmentfonds unterliegt auf dem Markt Schwankungen. Der Kurs der Anlagen kann steigen oder fallen. Im äußersten Fall kann es zu einem vollständigen Verlust des angelegten Betrages kommen. Mehr Informationen finden Sie in den jeweiligen Unterlagen und insbesondere in den Prospekten der Kapitalverwaltungsgesellschaften.

X

DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Finanzen
Finanzen Goldpreis aktuell unter Druck: Nach US-Inflationsschub blicken Anleger auf die Fed
14.10.2026

Der Goldpreis tendiert am Mittwochnachmittag in der Verlustzone, weil höhere US-Verbraucherpreise die Hoffnung auf eine Zinssenkung...

DWN
Politik
Politik Trumps Vereinbarung mit Putin dreht sich um weit mehr als Diesel
14.10.2026

Donald Trumps Diesel-Abkommen mit Wladimir Putin wirkt auf den ersten Blick widersprüchlich: US-Gesetze begrenzen russische...

DWN
Technologie
Technologie Starlink in der Ukraine: Streit um neue Geschwindigkeitsgrenze
14.10.2026

In der Ukraine wächst der Ärger über eine offenbar neue Einschränkung beim Satelliteninternet Starlink. Nach Angaben aus dem Umfeld von...

DWN
Politik
Politik Zuckersteuer beschlossen: Kabinett bringt Extra-Steuer auf den Weg
14.10.2026

Zwischendurch hatte das Kanzleramt sie gestoppt, das Finanzministerium musste nacharbeiten - jetzt ist die Zuckersteuer in der...

DWN
Politik
Politik Grüngasquote für private Haushalte ab 2028 sorgt für Kritik
14.10.2026

Die schwarz-rote Koalition hatte sich bei der Einigung auf das neue Gebäudemodernisierungsgesetz - als Nachfolger des...

DWN
Finanzen
Finanzen Bitcoin-Prognose: Warum die nächsten Tage alles verändern könnten
14.10.2026

Bitcoin steht vor einer entscheidenden Bewährungsprobe. Nach massiven Kapitalabflüssen aus Bitcoin-ETFs und einem Kursrutsch auf nahezu...

DWN
Finanzen
Finanzen Sollte ich US-Banken kaufen? Warum ich Citigroup und Wells Fargo genauer prüfe
14.10.2026

Nach der starken Rally ist bei US-Bankaktien Ernüchterung eingekehrt. Gleichzeitig steigen die Gewinne vieler Institute weiter. Für mich...

DWN
Technologie
Technologie Kühlschränke im Auftaumodus: Cyberangriff stört Kühlanlagen französischer Handelsketten
14.10.2026

Eine Cyberattacke störte die Funktion von Kühlschränken mehrerer französischer Handelsketten. Lebensmittel müssen weggeworfen werden -...