Deutschland

Startschuss für den Wahl-O-Mat zur Bundestagswahl

Dreieinhalb Wochen vor der Bundestagswahl hat die Bundeszentrale für politische Bildung am Donnerstag wieder den Wahl-O-Mat freigeschaltet
02.09.2021 21:33
Aktualisiert: 02.09.2021 21:33
Lesezeit: 1 min
Startschuss für den Wahl-O-Mat zur Bundestagswahl
Eine Frau hält ein Smartphone, auf dem die Wahl-O-Mat App für die Bundestagswahl 2021 zu sehen ist. Die Bundeszentrale für politische Bildung hat heute das mittlerweile traditionelle Online-Tool freigeschaltet, mit dem die Bürger ihre politischen Haltungen anhand von Thesen mit der Position der einzelnen Parteien vergleichen können. (Foto: dpa) Foto: Fernando Gutierrez-Juarez

Entscheidungshilfe per Internet: Dreieinhalb Wochen vor der Bundestagswahl hat die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) am Donnerstag wieder den Wahl-O-Mat freigeschaltet. Mit dem mittlerweile traditionellen Online-Tool können die Bürger ihre politischen Haltungen anhand von 38 Thesen mit der Position der einzelnen Parteien vergleichen. Es handle sich um «das erfolgreichste Angebot der politischen Bildung» seit Gründung der Bundeszentrale, sagte bpb-Präsident Thomas Krüger bei einer Online-Pressekonferenz.

Bei der Bundestagswahl vor vier Jahren war der Wahl-O-Mat nach Angaben der Betreiber rund 15,7 Millionen Mal genutzt worden - so oft wie nie zuvor. Seit dem Jahr 2002 kommt das Tool regelmäßig im Vorfeld von Bundestags-, Europa- sowie Landtagswahlen zum Einsatz - mittlerweile auch als App für das Smartphone.

Das Angebot wurde diesmal um zusätzliche Features erweitert. Neu ist etwa das sogenannte Tuning. Dabei kann man schauen, wie sich das Ranking der Parteien ändert, wenn eine einzelne These anders gewichtet oder bewertet wird.

Anders als bei vergangenen Bundestagswahlen können die Nutzer ihre Meinungen diesmal auch auf einen Blick mit sämtlichen Parteien vergleichen und nicht nur mit einer begrenzten Zahl. Damit reagierte die Bundeszentrale auf einen Rechtsstreit vor der Europawahl 2019. Damals musste der Wahl-O-Mat zeitweise abgeschaltet werden, weil die Partei Volt kleinere Parteien dadurch benachteiligt sah, dass die Nutzer maximal acht Parteien für den Thesenabgleich auswählen konnten.

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