Deutschland

SPD im „ZDF-Politbarometer“ erstmals seit 19 Jahren vor Union

Die SPD überholt die Union im ZDF-Politbarometer und ist in der Erhebung der Forschungsgruppe Wahlen erstmals seit September 2002 stärkste politische Kraft.
04.09.2021 14:50
Aktualisiert: 04.09.2021 14:50
Lesezeit: 1 min
SPD im „ZDF-Politbarometer“ erstmals seit 19 Jahren vor Union
10.01.2020, Berlin: Saskia Esken, Bundesvorsitzende der SPD, wartet auf den Beginn der Klausur der SPD-Bundestagsfraktion. (Foto: dpa) Foto: Michael Kappeler

Die SPD überholt die Union im ZDF-Politbarometer und ist in der Erhebung der Forschungsgruppe Wahlen erstmals seit September 2002 stärkste politische Kraft. Die Sozialdemokraten legen drei Punkte zu und kommen jetzt auf 25 Prozent, wie das ZDF am Freitag mitteilte. CDU/CSU verharren bei 22 Prozent, ihrem bisher schlechtesten Wert. Die Grünen verlieren drei Punkte auf 17 Prozent. Die AfD kommt unverändert auf elf Prozent, die FDP verbessert sich um einen Punkt auf elf Prozent. Die Linke legt einen Punkt auf sieben Prozent zu.

"Damit gäbe es eine ganz knappe Mehrheit für eine große Koalition, reichen würde es auch für eine Ampel aus SPD, Grünen und FDP, für ein Bündnis aus CDU/CSU, Grünen und FDP sowie für Rot-Grün-Rot." Die Union warnte zuletzt vor einer Koalition mit den Linken. 25 Prozent gaben an, Rot-Grün-Rot gut zu finden. 57 Prozent sehen diese Konstellation negativ.

Die SPD profitiert von der Beliebtheit ihres Kanzlerkandidaten Olaf Scholz. 53 Prozent der Befragten sprachen sich für den Bundesfinanzminister als Kanzler aus, plus vier Punkte. Für Armin Laschet von der Union votieren 18 Prozent, das ist ein Prozentpunkt mehr. Grünen-Kandidatin Annalena Baerbock verlor zwei Punkte auf 14 Prozent. "Während die SPD-Anhänger nahezu geschlossen hinter Scholz stehen (92 Prozent), fällt die Unterstützung der CDU/CSU-Anhänger für Laschet (53 Prozent) und der Grünen-Anhänger für Baerbock (66 Prozent) verhaltener aus.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
DWN
Technologie
Technologie Innovations-Turbo: Wildberger zieht positive Bilanz nach KI-Gipfel in Indien
20.02.2026

Mit einer klaren Vision für die digitale Zukunft kehrt Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) vom KI-Gipfel aus Indien zurück....

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Deutschland setzt wieder auf China: Handelsvolumen lässt die USA hinter sich
20.02.2026

China ist erneut Deutschlands bedeutendster Handelspartner. Wie das Statistisches Bundesamt mitteilt, erreichte das Handelsvolumen mit der...

DWN
Politik
Politik CDU-Parteitag in Stuttgart: Richtungsentscheidungen, Machtfragen und prominenter Besuch
20.02.2026

Beim Bundesparteitag der CDU in Stuttgart richtet sich der Blick nicht nur auf das Abschneiden von Parteichef Friedrich Merz. Neben seiner...

DWN
Panorama
Panorama DWN-Wochenrückblick KW 08: Die wichtigsten Analysen der Woche
20.02.2026

Im DWN Wochenrückblick KW 08 aus dem Jahr 2026 fassen wir die zentralen wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen der vergangenen...

DWN
Politik
Politik Nukleare Wende in Europa: Deutschland und Polen blicken auf Frankreichs Atomschirm
20.02.2026

Europas Sicherheitsarchitektur gerät unter Druck, während Deutschland und Polen über nukleare Abschreckung und höhere...

DWN
Politik
Politik NATO vor dem Zerfall: Topforscher warnt vor historischem Bruch
20.02.2026

Die NATO gerät zunehmend unter strukturellen Druck, während sich die Machtstrukturen zwischen Europa und den USA verschieben. Bedeutet...

DWN
Finanzen
Finanzen US-Börsen: Wall Street schließt im Minus: Ölpreisrallye und Schwäche der Tech-Giganten belasten die Märkte
19.02.2026

Die US-Aktienmärkte beendeten den Handelstag am Donnerstag überwiegend im Minus, da Investoren versuchten, widersprüchliche Signale...

DWN
Politik
Politik "Fröhlichkeit bei der Arbeit": Merz strebt zweite Amtszeit an
19.02.2026

"Alle mal zusammen ins Rad packen": Bundeskanzler Friedrich Merz will, dass die Deutschen mehr arbeiten - und eine zweite Amtszeit.