Politik

Ursula von der Leyens Ehemann ist seit dem Corona-Jahr Direktor eines Biopharma-Unternehmens

Seit dem Jahr 2020 ist Heiko von der Leyen der medizinische Direktor des Biopharma-Unternehmens Orgenesis. Das Unternehmen ist spezialisiert auf Zell- und Gentherapien.
08.01.2022 22:25
Lesezeit: 1 min
Ursula von der Leyens Ehemann ist seit dem Corona-Jahr Direktor eines Biopharma-Unternehmens
Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission, spricht bei der Vorstellung der slowenischen Präsidentschaft während einer Plenarsitzung im Europäischen Parlament. (Foto: dpa) Foto: Christian Hartmann

Heiko von der Leyen, der Ehemann der EU Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ist, ist seit September 2020 medizinischer Direktor des amerikanischen biopharmazeutischen Unternehmens Orgenesis.

Das US-Unternehmen, das sich auf Zell- und Gentherapien spezialisiert hat, führt auf seiner Webseite aus: „Zell- und Gentherapien (CGTs) verwenden modifizierte Zellen oder Zellmaterial, um schwerwiegende Gesundheitsprobleme wie Krebs, genetische Störungen, Immunschwächen, seltene Krankheiten und mehr zu behandeln, zu verhindern oder zu heilen. CGTs haben gezeigt, dass sie geschädigte Zellen durch funktionelle Alternativen ersetzen oder eine gewünschte Immunantwort auslösen können.“

Der „Market Screener“ wörtlich: „Orgenesis Inc. ist ein Biotech-Unternehmen, das das Potenzial von Zell- und Gentherapien (CGTs) ausschöpfen will. CGTs konzentrieren sich auf autologe (unter Verwendung von patienteneigenen Zellen) oder allogene (unter Verwendung von Stammzellen von Spendern) und gehören zu einer Klasse von Arzneimitteln, die als Therapie-Medizinprodukte (ATMPs) bezeichnet werden. Das Unternehmen konzentriert sich auf autologe Therapien mit Prozessen und Systemen, die für jede Therapie mit einem geschlossenen und automatisierten Verarbeitungssystemansatz entwickelt werden, der für eine konforme Produktion in der Nähe des Patienten am Ort der Behandlung validiert ist.“

Es geht vor allem darum, dass die Zukunft in der personalisierten Zell- und Gentherapie liegen soll.

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