Politik

UN-Studie: CO2-Ausstoß trotz Corona-Krise zu hoch für Klimaziele

Trotz der lahmgelegten Wirtschaft in der Corona-Krise hinkt die Welt laut einer UN-Studie im Kampf um die Reduzierung des CO2-Ausstoßes hinterher.
16.09.2021 10:30
Aktualisiert: 16.09.2021 10:30
Lesezeit: 1 min

Trotz der lahmgelegten Wirtschaft in der Corona-Krise hinkt die Welt laut einer UN-Studie im Kampf um die Reduzierung des CO2-Ausstoßes hinterher. Der wirtschaftliche Abschwung in der Pandemie habe im vergangenen Jahr nur für eine zeitweise Reduzierung der Emissionen gesorgt, hieß es in einem Bericht der zu den Vereinten Nationen gehörenden Weltorganisation für Meteorologie (WMO). Das sei nicht genug, um die Zunahme von Treibhausgasen in der Atmosphäre aufzuhalten. Die Ziele zur Reduzierung würden nicht erreicht und es werde immer wahrscheinlicher, dass die Ziele des Pariser Klima-Abkommens, die Erderwärmung auf 1,5 Grad gegenüber der vorindustriellen Zeit zu begrenzen, nicht erreicht werden könnten.

„Das ist ein entscheidendes Jahr für den Klimaschutz“, sagte UN-Generalsekretär Antonio Guterres. Die Ergebnisse seien alarmierend und zeigten, wie weit man vom Kurs abgekommen sei. Laut WMO hat die Konzentration von Treibhausgasen in der Erdatmosphäre 2020 und im ersten Halbjahr 2021 weiter zugenommen. Guterres betonte: „Wenn die Treibhausgasemissionen nicht direkt, rasch und umfassend reduziert werden, wird es unmöglich sein, die Erwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen, was katastrophale Folgen hätte für die Menschen und den Planeten, von dem wir abhängen.“

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
DWN
Technologie
Technologie Debatte über Jugendschutz: Verbraucherschützer fordern nach Meta-Vergleich strengere Regeln für soziale Medien
30.08.2026

Nächtliche Sperren, deaktivierte Benachrichtigungen und mehr elterliche Kontrolle: Meta verspricht neue Schutzmechanismen für...

DWN
Finanzen
Finanzen Bußgeldbescheid prüfen: Wann schnelles Handeln entscheidend ist
30.08.2026

Nach einem Tempoverstoß folgt häufig unangenehme Post von der Bußgeldstelle. Dann zählt nicht nur, ob der Vorwurf stimmt, sondern auch,...

DWN
Finanzen
Finanzen Legende Warren Buffett hielt lange am Geld fest – jetzt sorgt er mit einer großen Investition für Aufsehen
30.08.2026

Warren Buffett hat jahrelang mehr Aktien verkauft als gekauft und bei Berkshire Hathaway einen gigantischen Geldberg aufgebaut. Nun sorgt...

DWN
Technologie
Technologie KI-Agenten außer Kontrolle: Wenn der Assistent plötzlich zum Hacker wird
29.08.2026

Ein KI-Agent sollte lediglich einen Platz im Fitnesskurs sichern und entfernte dafür eigenmächtig einen anderen Nutzer von der...

DWN
Politik
Politik Arbeitslosenversicherung: Milliardenloch und immer mehr Arbeitslose: Kommen höhere Beiträge?
29.08.2026

Im Juli gab es über drei Millionen Menschen, die arbeitslos gemeldet sind. Damit liegt die Arbeitslosenquote bei 6,4 Prozent. Tendenz...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Kleine Warensendungen aus China vor Strukturbruch: Im Juli 98 Prozent Rückgang
29.08.2026

Die Zahl der Sendungen aus Asien sinkt. Das bedeutet aber nicht automatisch, dass auch der Konsum entsprechend zurückgeht. Beispielhafte...

DWN
Finanzen
Finanzen Kapitalrente 2028: Was Sie erwarten dürfen, wenn Sie mit 30, 40 oder erst 50 beginnen
29.08.2026

Die aktuelle Rentenreform sieht ab 2028 auch eine Kapitalrente vor, bei der Anteile der Rentenbeiträge am Kapitalmarkt angelegt werden....

DWN
Unternehmen
Unternehmen Ford E-Transit Courier im Test: Der Elektro-Spezialist für die Stadt
29.08.2026

Der Ford E-Transit Courier ist konsequent auf städtische Lieferdienste zugeschnitten. Er bietet ausreichend Reichweite für den...