Politik

Ein Drittel der US-Amerikaner glaubt, dass Biden wegen Wahlbetrugs Präsident geworden ist

Etwa ein Drittel der US-Amerikaner sind einer „CNN“-Umfrage zufolge der Meinung, dass Joe Biden durch eine große Wahlbetrugs-Kampagne zum Präsidenten gewählt wurde. Am 18. September 2021 findet vor dem Kapitol eine neue große Pro-Trump-Demo zur Unterstützung der angeklagten Personen, denen die Erstürmung des Kapitols vorgeworfen wird, statt.
18.09.2021 21:15
Lesezeit: 1 min
Ein Drittel der US-Amerikaner glaubt, dass Biden wegen Wahlbetrugs Präsident geworden ist
Joe Biden lacht am 17.01.2013 in Washington. (Foto: dpa) Foto: Jim Lo Scalzo

36 Prozent der US-Amerikaner sind der Meinung, dass Joe Biden aufgrund einer großen Wahlfälschungs-Kampagne in das Präsidentenamt gehievt wurde. 78 Prozent der republikanischen Wähler meinen, dass Biden die Präsidentschaftswahl nicht gewonnen habe. Das geht aus einer aktuellen „CNN“-Umfrage hervor. 40 Prozent sind der Meinung, dass Wahlen nicht den Willen des Volks repräsentieren.

Washington hat sich gut acht Monate nach den Ausschreitungen zwischen US-Bürgern und Polizisten vor dem Kapitol für einen neuen Showdown bereit gemacht. Am Samstagvormittag (Ortszeit) herrschten rund um das Kapitol in der Hauptstadt hohe Sicherheitsvorkehrungen. Die Kapitolpolizei twitterte Fotos von der morgendlichen Vorbereitung auf den Einsatz und schrieb „Teamwork“. Das Gelände rund um den Kongresssitz war vorsorglich abgeriegelt worden, so die dpa.

Einsatzkräfte anderer Einheiten, etwa von der Hauptstadt-Polizei und der Nationalgarde, stünden zur Unterstützung bereit, hieß es am Freitag. Die Demonstration zur Unterstützung von Angeklagten, die sich wegen des Vorwurfs der Erstürmung des Kapitols am 6. Januar vor Gericht verantworten müssen, sollte am Samstag um 18.00 Uhr deutscher Zeit starten. Laut Veranstalter soll es auch Kundgebungen in anderen US-Städten geben.

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