Deutschland

„Alle zusammen für unsere Freiheit“: Zehntausend demonstrieren in München gegen Impfzwang

In München haben rund 10.000 Bürger gegen die Einschränkung der Freiheit unter dem Vorwand der Pandemie demonstriert.
16.12.2021 09:00
Aktualisiert: 16.12.2021 09:39
Lesezeit: 1 min
„Alle zusammen für unsere Freiheit“: Zehntausend demonstrieren in München gegen Impfzwang
Die Demo in München. (Foto: Twitter)

In München haben am Mittwochabend rund 10.000 Menschen gegen die Corona-Politik der Bundesregierung und insbesondere den Impfzwang für bestimmte Berufsgruppen demonstriert. Wie das Portal Tichy‘s Einblick berichtet, soll die Polizei mithilfe von Zäunen versucht haben, ein Anwachsen der Menschenmenge zu verhindern.

Tichy‘s Einblick wörtlich:

Die Menge skandierte unter anderem „Alle zusammen für unsere Freiheit“, auf Plakaten wurde neben einer „evidenzbasierten Corona-Politik“ die Verhinderung der Impfpflicht gefordert. Auch Pflegekräfte demonstrierten mit.

Erneut war der Kreis der Teilnehmer äußerst heterogen, es riefen auch linke Gruppen zu den Protesten auf. Veranstalter war das Bündnis „München steht auf“. Für einen Mittwochabend und Temperaturen unter 4°C erfuhr der Protest einen ungewöhnlich starken Zulauf.

(...)

Nachdem bereits am Wochenende Zehntausende in zahlreichen deutschen Städten demonstriert hatten, ist die Anti-Impfpflicht-Bewegung auf der Straße im Aufwind. Seit Montag kam es bereits zu weiteren Demonstrationen, unter anderem in Heidelberg, Magdeburg, Zittau und Nürnberg.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
X

DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Politik
Politik Bahnhöfe, Steuererklärung, TV – was sich im September ändert
17.08.2026

An ersten Bahnhöfen darf kein Alkohol getrunken werden und Sport-Fans können sich auf die NFL-Saison freuen. Der September bringt auch...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Niedrigwasser in Deutschland: Ökonomin Grimm sagt steigende Preise voraus
17.08.2026

Die Preise könnten bei diversen Grundstoffen steigen, warnt die Wirtschaftsweise. Sie kritisiert die Politiker, die kurzsichtig agierten,...

DWN
Politik
Politik SPD rutscht weiter in den Keller: Klingbeil verteidigt seinen Kurs
17.08.2026

An der SPD-Basis rumort es, weil Umfragewerte seit Wochen nicht besser werden und die Partei sich in der Koalition teils schwertut. Den...

DWN
Finanzen
Finanzen Europäische Aktien brechen Rekorde: Welche Sektoren sind am attraktivsten?
17.08.2026

Nach einem turbulenten ersten Halbjahr tendieren die europäischen Aktienmärkte auf Allzeithochs. Analysten sehen ein zweistelliges...

DWN
Finanzen
Finanzen Goldpreis aktuell: Gelbes Edelmetall startet fester in die neue Handelswoche
17.08.2026

Der Goldpreis legt am Montagmorgen zu und nähert sich wieder der Marke von 4.400 US-Dollar je Feinunze. Schwächere US-Konjunkturdaten,...

DWN
Politik
Politik KI-Wettlauf der Großmächte entscheidet über die neue Weltordnung
17.08.2026

Der Kampf um Künstliche Intelligenz wird zum Kampf um globale Macht. USA und China investieren gewaltige Summen in Chips, Energie,...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Ferrari Luce: Erst verspottet, jetzt reißen sich Käufer um den Elektro-Ferrari
17.08.2026

Der Ferrari Luce provozierte Fans, verunsicherte Anleger und ließ Zweifel an Ferraris Elektrostrategie wachsen. Nun ist das Verkaufsziel...

DWN
Politik
Politik Indonesien schließt staatliche Betriebe: Wirtschaft soll profitabler werden
17.08.2026

Da ist selbst der Präsident überrascht: Mehr als 1.000 Betriebe in staatlicher Hand hat Indonesien. Einen Großteil will er nun...