Deutschland

Apotheker-Präsidentin: „Impfen in großem Stil erst ab Februar“ – Lockdown ab Januar bis Ende März?

Nach Einschätzung der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände wird erst ab Februar 2022 umfassend geimpft.
23.12.2021 18:07
Lesezeit: 1 min
Apotheker-Präsidentin: „Impfen in großem Stil erst ab Februar“ – Lockdown ab Januar bis Ende März?
Ein medizinischer Mitarbeiter (l) verabreicht einem Mann eine Auffrischungsimpfung (Booster) gegen das Coronavirus im Stow Health Vaccination Centre. (Foto: dpa) Foto: Jeremy Selwyn/Evening Standard

Die geplante Corona-Impfkampagne in Apotheken wird nach Einschätzung des Branchenverbands vermutlich erst in mehreren Wochen voll anlaufen. Apotheken, die schon an Modellprojekten für die Grippeschutzimpfungen beteiligt waren, könnten vielleicht

Anfang Januar beginnen, sagte die Präsidentin der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, Gabriele Regina Overwiening, der „Süddeutschen Zeitung“. „Bei allen anderen Apotheken wird es wohl noch länger dauern - bis Mitte, Ende Januar. In größerem Stil wohl erst von Februar an.“ Etwa die Hälfte der gut 18 700 Apotheken in Deutschland wolle sich beteiligen.

Die Apotheker müssen Impfungen - wie Ärzte und Impfzentren auch - dem Robert Koch-Institut melden. Die Software dazu werde derzeit programmiert, sagte die Verbandspräsidentin. Weiter fügte sie hinzu: „Manche haben nicht genügend Platz oder zu wenig Personal. Und es gibt einige, die mögen einfach das Spritzen nicht.“ Overwiening versicherte, dass die Apotheker nicht in Konkurrenz zu Ärzten treten wollten. „Das Ziel ist ja nicht, den Ärzten Impfstoff wegzunehmen, das Ziel ist, die Impfquote zu erhöhen. Das geht nur, wenn viel Impfstoff in das System fließt.“

Doch diesen Aussagen zufolge ist es sehr wahrscheinlich, dass im Januar ein Lockdown verhängt wird, der sich bis in den März hineinzieht.

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