Finanzen

Alarm am Kryptomarkt: Analysten erwarten Bitcoin-Crash von 80 Prozent

Analysten erwarten, dass der Bitcoin-Kurs im kommenden Jahr um 80 Prozent einbrechen wird. Der Kurswechsel der US-Notenbank Fed werde der beliebten Kryptowährung den Wind aus den Segeln nehmen.
28.12.2021 13:52
Aktualisiert: 28.12.2021 13:52
Lesezeit: 1 min

Der Chef von Microstrategy, Michael J. Saylor, ist der Ansicht, dass der Bitcoin-Kurs im kommenden Jahr um 80 Prozent crashen wird - um dann langfristig auf sechs Millionen US-Dollar zu steigen. Doch wie realistisch ist das? Bitcoin stieg im November auf ein Rekordhoch von fast 69.000 US-Dollar. Es liegt jetzt unter 50.000 US-Dollar, fast 30 Prozent unter seinem Höchststand.

Carol Alexander, Professorin für Finanzen an der Sussex University, sagte im Gespräch mit dem US-Sender „CNBC“, sie gehe davon aus, dass Bitcoin im Jahr 2022 auf bis zu 10.000 US-Dollar sinken und praktisch alle Gewinne der letzten anderthalb Jahre zunichte gemacht werden würde.

„Wenn ich jetzt ein Investor wäre, würde ich darüber nachdenken, bald aus Bitcoin auszusteigen, weil der Preis wahrscheinlich nächstes Jahr abstürzen wird“, so Alexander. Bitcoin habe keinen fundamentalen Wert und sei „eher ein Spielzeug“ und keine wirkliche Investition.

Todd Lowenstein, Chef-Aktienstratege des Private-Banking-Zweigs der Union Bank, meint, dass eine restriktive Geldpolitik, die die US-Notenbank Fed umsetzen werde, Bitcoin den Wind aus den Segeln nehmen werde. „Die Goldlöckchen-Bedingungen enden und die Liquiditätsflut geht zurück, was überbewerteten Anlageklassen und spekulativen Bereichen des Marktes, einschließlich Kryptowährungen, unverhältnismäßig schaden wird“, so Lowenstein.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
X

DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Panorama
Panorama Werden Kippen viel teurer? Tabakbranche warnt vor "Exzess"
15.09.2026

Damit der Bund zusätzliche Einnahmen erzielt, sollen Deutschlands Raucher stärker zur Kasse gebeten werden als bisher. Doch bringt das...

DWN
Finanzen
Finanzen Northrop Grumman-Aktie: Dieser Megaauftrag könnte den Kurs zünden
15.09.2026

Europas Rüstungsaktien sind davongezogen, doch ausgerechnet ein US-Gigant hinkt hinterher. Northrop Grumman steht vor milliardenschweren...

DWN
Technologie
Technologie United States Space Force: USA bestätigen Weltraumwaffen
15.09.2026

Der Weltraum wird zum neuen militärischen Machtfeld: Die USA bestätigen erstmals offiziell Waffen im Orbit. Dahinter steht die United...

DWN
Politik
Politik Merz kündigt Entlastungen bei Spritpreisen an
15.09.2026

Die Spritpreise steigen weiter und bringen immer mehr Autofahrer an ihre Belastungsgrenze. Kanzler Merz kündigt nun schnelle Entlastungen...

DWN
Politik
Politik "Vor Kraft kaum laufen": AfD will Volkspartei werden
15.09.2026

Die rechtspopulistische AfD hat in Sachsen-Anhalt einen historischen Wahlerfolg erzielt und könnte am kommenden Sonntag weiter zulegen....

DWN
Finanzen
Finanzen Rheinmetall-Aktie springt über 1.000 Euro: Neuer Auftrag sorgt für Rückenwind – ist das die Trendwende?
15.09.2026

Die Rheinmetall-Aktie meldet sich mit einem kräftigen Kurssprung über die Marke von 1.000 Euro zurück. Ein neuer Munitionsauftrag...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Zerfällt die WTO?
15.09.2026

Die Welthandelsorganisation WTO verliert weiter an Bedeutung. Sie warnt nun vor massiven Wohlstandsverlusten, wenn sich die Weltwirtschaft...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Heatflation: Der stille Inflationstreiber – warum Hitze Lebensmittel verteuert
15.09.2026

Dürre, Ernteausfälle und sinkende Erträge: Noch bleibt es an der Supermarktkasse erstaunlich ruhig. Doch mit zunehmenden Wetterextremen...