Deutschland

Universität Bayreuth ist bestplatzierte deutsche Uni beim „Nature Index Young Universities“

Im kürzlich veröffentlichten „Nature Index“ der „Leading 150 Young Universities“ erzielt die Universität Bayreuth den weltweit 19. Platz. Sie belegt damit den Spitzenplatz der gelisteten deutschen jungen Universitäten.
07.01.2022 13:51
Lesezeit: 1 min
Universität Bayreuth ist bestplatzierte deutsche Uni beim „Nature Index Young Universities“
Studenten sitzen am 15.07.2015 auf dem Campusgelände der Universität in Bayreuth (Bayern) zusammen. (Foto: dpa) Foto: Nicolas Armer

Im neuen Ranking spiegelt sich die Forschungsstärke der Universität Bayreuth deutlich wider: Insgesamt belegt sie weltweit Platz 19. Fächerbezogen steht sie noch besser da: Die Geo- und Umweltwissenschaften liegen in dem Index auf Platz 10 weltweit. Auch in anderen Fachbereichen spielt die Universität Bayreuth in der internationalen Top-Liga mit: In Physik Rang 33, in den Lebenswissenschaften Rang 36 und in der Chemie Rang 39 - weltweit. Der zuletzt 2019 herausgegebene „Nature Index Young Universities“ vergleicht weltweit Universitäten, die vor weniger als 50 Jahren gegründet wurden und resultiert aus einer Auswertung von Veröffentlichungen in internationalen Zeitschriften der naturwissenschaftlichen Spitzenforschung.

Prof. Dr. Britta Planer-Friedrich, Vizepräsidentin für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs der Universität Bayreuth, erklärt dazu: „Die an der Uni Bayreuth traditionell starken Naturwissenschaften stellen damit unter Beweis, dass sie international auf Spitzenniveau forschen. Unsere Universität hat sich der interdisziplinären Forschung verschrieben und bietet mit ihren modernen Forschungseinrichtungen sowie einer exzellenten Forschungsinfrastruktur beste Möglichkeiten. Diesen Weg wollen wir weiter beschreiten.“

Das sehr gute Abschneiden im Bereich Geo- und Umweltwissenschaften kommentiert Prof. Dr. Hans Keppler, Direktor des Bayerischen Geoinstituts (BGI): „Die Universität Bayreuth hat starke Forschergruppen sowohl in der geowissenschaftlichen Hochdruckforschung als auch in den Umweltwissenschaften. Das Bayerische Geoinstitut, ein Forschungszentrum der Universität Bayreuth, ist eines der weltweit führenden Zentren für die Erforschung des Erdinnern durch Hochdruckexperimente im Labor. Zahlreiche grundlegende Erkenntnisse und neue Methoden wurden in Bayreuth entwickelt, und das Institut ist ein Magnet für Spitzenforscher und -forscherinnen aus der ganzen Welt.“

Link: www.natureindex.com/supplements/nature-index-2021-young-universities/tables/overall

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Gold als strategischer Anker: Warum physische Substanz zählt

Wo sich die wirtschaftlichen Gewichte grundlegend verschieben, suchen Unternehmen sowie Privatanlegerinnen und Privatanleger nach...

DWN
Finanzen
Finanzen US-Börsenbericht: „Blaue Welle“ lässt Aktienmärkte steigen – Ölpreise auf Talfahrt
04.11.2026

Erfahren Sie, wie die neuesten politischen Entwicklungen in den USA die Finanzmärkte bewegen und welche Branchen jetzt im Fokus stehen.

DWN
Politik
Politik Stromumlage ab 2031 geplant: Stromverbraucher sollen neue Gaskraftwerke finanzieren
04.11.2026

Elf Kraftwerksprojekte erhalten Geld dafür, Strom für Dunkelflauten bereitzuhalten. Die Kosten sollen auf alle Stromverbraucher umgelegt...

DWN
Technologie
Technologie Digitale Souveränität: Wie Trump Europas Cloud-Abhängigkeit offenlegt
04.11.2026

Europäische Unternehmen speichern ihre Daten in heimischen Rechenzentren und verlassen sich auf deren Sicherheit. Doch der...

DWN
Technologie
Technologie Dacia Duster im Test: Wenn die Reichweite an der Grenze zur Unwahrscheinlichkeit liegt
04.11.2026

1.410 Kilometer Reichweite, Allradantrieb und drei Antriebstechnologien in einem Auto: Der Dacia Duster Hybrid 4x4 verspricht erstaunlich...

DWN
Politik
Politik Die Amerikaner haben uns bislang erfolgreich gespalten
04.11.2026

Russland gilt seit Jahren als Meister der Einflussnahme auf Europa. Doch inzwischen richtet sich der Blick zunehmend auf Washington. Auch...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Maschinenbau: 14 Prozent mehr Aufträge im September
04.11.2026

14 Prozent mehr Aufträge im September, vor allem aus dem Inland: Für den Maschinenbau ist das ein Hoffnungsschimmer. Doch der starke...

DWN
Politik
Politik Pleitewelle erwartet: Krankenhäuser fürchten neue Milliardenlöcher und Insolvenzen
04.11.2026

Die Finanzlöcher deutscher Krankenhäuser werden immer tiefer: Eine Welle von Klinik-Insolvenzen wird erwartet. Um gegenzusteuern, wollen...

DWN
Finanzen
Finanzen Wie reagiert die EZB? Inflationsrate in Eurozone steigt im Oktober auf 4,0 Prozent
04.11.2026

Die Inflation in der Eurozone ist im Oktober auf den höchsten Stand seit über drei Jahren gestiegen. Damit entfernt sich die Teuerung...