Politik

Bill Gates spendet fast halbe Million Dollar an das RKI

Die Bill & Melinda Gates Foundation hat dem Robert Koch Institut eine Spende unter dem Titel „Research and Learning Opportunities“ zukommen lassen. Bereits im November 2019 erhielt das RKI eine Spende unter dem Titel „Vaccine Development“. Das RKI ist eine Obere Bundesbehörde im Geschäftsbereich des Bundesgesundheitsministeriums.
10.01.2022 17:36
Aktualisiert: 10.01.2022 17:36
Lesezeit: 1 min

Die Bill & Melinda Gates Foundation hat im November 2021 für eine Dauer von zwölf Monaten 499.981 US-Dollar an das Robert Koch Institut (RKI) gespendet. Der Spenden-Titel lautet „Research and Learning Opportunities.“

Zuvor hatte die Stiftung im November 2019 für eine Dauer von 59 Monaten eine Summe von 253.000 US-Dollar gespendet. Der Spenden-Titel lautete „Vaccine Development“.

Der Philanthrop Gates kooperiert auch gemeinsam mit der EU. Die EU will gemeinsam mit dem Microsoft-Gründer und weiteren privaten Investoren in Zukunftstechnologien wie die Produktion von grünem Wasserstoff investieren, so die dpa. „Wenn man sich diese Innovationen und ihre Produktionskosten anschaut, sind sie oft nicht wettbewerbsfähig“, sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, die am Dienstag die Partnerschaft in Glasgow vorstellte. „Also investieren wir, um den Markt für diese Technologien zu vergrößern.“



Insgesamt sollen zwischen 2022 und 2026 in Zusammenarbeit mit der Europäischen Investitionsbank 820 Millionen Euro aus verschiedenen Quellen mobilisiert werden: Für jeden Euro Steuergeld sollen den Plänen zufolge dabei drei Euro privater Investitionen fließen. Auch die Entwicklung von Technologien zu klimafreundlicherem Fliegen und zur Entfernung von Treibhausgasen aus der Atmosphäre sollen gefördert werden. Der Weg zur Klimaneutralität werde „die größte Herausforderung der Menschheit“ sein, sagte Bill Gates in Glasgow. „Um dorthin zu gelangen, sind nicht nur neue Technologien, neue Gesetze und neue Märkte erforderlich, sondern auch erhebliche Investitionen und Partnerschaften zwischen dem privaten und öffentlichen Sektor.“



Das von den Industriestaaten im Pariser Klimaabkommen bekräftigte 100-Milliarden-Dollar-Versprechen, mit dem jedes Jahr Entwicklungsländer im Kampf gegen die Klimakrise unterstützt werden sollen, wird voraussichtlich erst drei Jahre später erreicht als angekündigt. EU-Chefin von der Leyen plädierte dafür, beim Klimagipfel daran zu arbeiten, diese Lücke möglichst schnell zu schließen. Gates fügte hinzu, selbst diese 100 Milliarden Doller seien nur ein Bruchteil von dem, was benötigt werde. Es brauche daher die Investitionen in wichtige Innovationen, um diese kostengünstiger für alle zu machen.

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