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Ethereum: Die stärkste Konkurrenz zu Bitcoin

Bitcoin wird oft synonym mit Kryptowährung verwendet und ist für viele Laien der einzige Coin, der ihnen ein Begriff ist. Das ist kein Wunder, denn Bitcoin ist und bleibt die wichtigste und stärkste Kryptowährung gemessen an ihrer Marktkapitalisierung. Das bedeutet allerdings nicht, dass sich eine Investition nur bei Bitcoin lohnt. Ganz im Gegenteil gibt es andere Blockchain-Technologien, die deutlich mehr leisten und vielseitiger eingesetzt werden können.
03.02.2022 19:26
Aktualisiert: 03.02.2022 19:26
Lesezeit: 2 min

Dieser Text stammt von einem Gastautor:

Bitcoin wird oft synonym mit Kryptowährung verwendet und ist für viele Laien der einzige Coin, der ihnen ein Begriff ist. Das ist kein Wunder, denn Bitcoin ist und bleibt die wichtigste und stärkste Kryptowährung gemessen an ihrer Marktkapitalisierung. Das bedeutet allerdings nicht, dass sich eine Investition nur bei Bitcoin lohnt. Ganz im Gegenteil gibt es andere Blockchain-Technologien, die deutlich mehr leisten und vielseitiger eingesetzt werden können. Bestes Beispiel dafür ist die Kryptowährung Ethereum, auf der dezentrale Programme und Verträge ausgeführt werden können. Mittlerweile gibt es unzählige Anwendungen, die dank Ethereum und dem Token Ether funktionieren. Darum ist die Kryptowährung zur stärksten Konkurrenz von Bitcoin geworden. Auch für Investoren und Privatanleger wird diese Währung immer interessanter, da die vielen Anwendungsgebiete großes Potenzial versprechen. Auch deshalb ist Ethereum kaufen als Investment mittlerweile ähnlich beliebt, wie im Falle von Bitcoin.

Kursschwankungen bei Ethereum und Co.

Zum Jahresanfang wurden vielversprechende Prognosen über die verschiedensten Kryptowährungen ausgesprochen. Bitcoin soll laut Expertenanalyse möglicherweise die Grenze zu 100.000 US-Dollar pro Coin überschreiten, auch bei Ethereum erwartet man sich eine Steilkurve nach oben. Derzeit sieht dies jedoch anders aus. Viele Kryptowährungen haben innerhalb weniger Tage eine ordentliche Kurseinbuße erlebt. Grund dafür ist mit großer Wahrscheinlichkeit eine geldpolitische Wende der US-amerikanischen Notenbank. Eine Erhöhung der Leitzinsen steht an, die damit den Markt weniger liquide machen würde. Krypto-Experten gehen jedoch davon aus, dass sich die Coins bald wieder erholen werden. Und auch mit Höchstwerten im Laufe des Jahres wird weiterhin gerechnet.

Ethereum verändert sich

Die Kryptowährung wird in diesem Jahr maßgeblich verändert. Allerdings hat dies keinen Einfluss darauf, wie man die Währung kaufen kann. Für Investoren bleibt der Prozess derselbe und kann mithilfe einer Krypto Börse einfach online abgeschlossen werden. Anders ist es allerdings für jene Menschen, die die Coins schürfen („Mining“) wollen. Sie benötigten bisher eine Grafikkarte, die eine bestimmte Leistung erbringen konnte, um das Prozedere Proof of Work (PoW) durchzuführen, das beim Mining notwendig ist. Je besser die Grafikkarte, umso schneller konnten Miner an Coins gelangen. Hier hat sich allerdings in den letzten Jahren ein Problem abgezeichnet. Chips für Grafikkarten sind aktuell Mangelware, gleichzeitig steigt der Bedarf durch stärkeren Einsatz von verschiedenen elektronischen Geräten. Die Auswirkungen konnten an verschiedenen Stellen beobachtet werden. So führt der Chipmangel beispielsweise dazu, dass es sogar ein Jahr nach der Veröffentlichung der Next-Gen-Konsolen von Sony und Microsoft immer noch nicht genügend Exemplare gibt, um alle Kaufwünsche zu erfüllen.

Für Ethereum bedeutet dies gleichzeitig, dass das Mining-Equipment rar geworden ist. Aus diesem Grund wird der Prozess umgestellt auf Proof of Stake. Damit kommen viele Vorteile. Zum einen endet das Mining auf Grafikkarten, zum anderen werden langfristig deutlich mehr Transaktionen in derselben Zeitspanne möglich sein. Die Umstellung ist bereits in vollem Gange. Dafür wurde ein weiteres Testnetzwerk gestartet, dass bereits seit 2020 läuft. Die Verschmelzung mit Ethereum soll im zweiten Quartal 2022 geschehen und damit der Kryptowährung einen starken Aufwind bringen. Gleichzeitig werden viele Mining-Farmen ihr Equipment verkaufen und den Markt mit gebrauchten Chips fluten.

Ethereum ist derzeit die größte Konkurrenz für Bitcoin. Mit ihr können nicht nur Transaktionen gemacht werden, sondern die Blockchain bietet auch ein Netzwerk, auf dem dezentrale Apps laufen können. Mit dem Wechsel zu Ethereum 2.0 wird die Kryptowährung noch effizienter und gleichzeitig umweltfreundlicher. Das Grafikkarten-Mining gehört damit der Vergangenheit an – zumindest bei dieser digitalen Währung.

Quelle: unsplash


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