Finanzen
Anzeige

Ukraine-Krieg: Folgen für Lebenshaltungskosten, Agrar- und Rohstoffmarkt

Russlands Krieg in der Ukraine sorgt neben allem menschlichen Leid global für große wirtschaftliche Herausforderungen – sehr spürbar unter anderem bei den Energie-, Rohstoff- und Agrarpreisen. Ein Überblick für Anleger und Verbraucher.
17.03.2022 15:11
Aktualisiert: 17.03.2022 15:11
Lesezeit: 1 min
Ukraine-Krieg: Folgen für Lebenshaltungskosten, Agrar- und Rohstoffmarkt
Die Ukraine und Russland produzieren rund ein Drittel des international gehandelten Weizens. (Foto: iStock.com/alzay) Foto: alzay

Die Inflation steigt unentwegt. Die EZB hat trotzdem entschieden, den Leitzins bei null Prozent zu belassen, die Anleihekäufe aber schneller als geplant zurückzufahren. Was bedeutet das für Unternehmen, etwa aus den Bereichen „Agrar“ und „Lebensmittel“, welche Auswege gibt es?

Zinssteigerungen sind angesichts der aktuellen Konjunkturrisiken vermutlich eher kontraproduktiv und könnten den Aktienmarkt weiter belasten. Positiv wäre daher, wenn die Politik zügig Maßnahmen ergreifen würde, um die inflationsbedingten Kaufkraftverluste zu minimieren. Dabei sind die strategischen Weichenstellungen in der Energie- und Agrarpolitik entscheidend. Ohnehin dürfte in diesem Zusammenhang die frühere „Tank oder Teller“-Diskussion wieder in den Fokus rücken. Angesichts der Knappheit von Agrargütern und Energie haben wir heute jedoch eine ganz andere Ausgangslage. Neben Solar- und Windenergie sollten deshalb auch Biomethan aus Gärresten und Gülle wieder stärker gefördert werden. Generell muss die Nahrungsmittelproduktion in diesem Umfeld maßgeblich unterstützt werden. Dies dürfte auch den Aktien aus diesem Bereich Rückenwind verleihen.

Lesen Sie den ganzen Artikel auf „Altersvorsorge neu gedacht“, dem Ratgeber für Vorsorge und Geldanlage.


DWN
Politik
Politik Pflege neben dem Job: Warum Angehörigenpflege kein Randthema ist
21.08.2026

Jede vierte Mensch wird bis 2035 in Deutschland 67 Jahre oder älter sein. Damit werden immer mehr Angehörige gleichzeitig Arbeitnehmer...

DWN
Finanzen
Finanzen US-Märkte im Überblick: Walmart zieht Wall Street nach unten
20.08.2026

Unerwartete Turbulenzen an der New Yorker Börse: Was Anleger jetzt wissen müssen

DWN
Finanzen
Finanzen US-Aktienmarkt steht an einem KI-Scheideweg: Hier liegt das große Risiko
20.08.2026

Die Aktienmärkte hängen immer stärker am KI-Boom. Besonders die Magnificent Seven und ihre Lieferketten haben die Kurse nach oben...

DWN
Politik
Politik Trump scheitert, China gewinnt, Europa zahlt die Rechnung
20.08.2026

Wo stehen wir nach fast einem halben Jahr Krieg in Iran? Was geschieht auf den für Europa entscheidenden Seiten?

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Strommangel: Bundesnetzagentur bereitet Zwangsdrosselung der Industrie vor
20.08.2026

Ein Blackout steht nicht unmittelbar bevor. Trotzdem schafft die Bundesnetzagentur Instrumente für eine länger anhaltende Mangellage:...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Eli Lilly-Aktie: Neues Supermedikament gegen Adipositas
20.08.2026

Eli Lilly dürfte bald ein neues Supermedikament gegen Adipositas auf den Markt bringen. "Eine solche Gewichtsreduktion hat man noch nie...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Bankrun in Russland: Warum Bürger ihre Konten leeren
20.08.2026

Ein Bankrun in Russland ist für den Kreml ein Warnsignal. Viele Bürger heben panikartig ihr Bargeld ab. Ökonomen warnen zugleich vor...

DWN
Unternehmen
Unternehmen MG4 Urban im Test: Fast "Das Auto", nur aus China
20.08.2026

Als SAIC Motor das Modell MG4 vorstellte, wurde es sofort zu einem der begehrtesten in China gebauten Elektroautos. Autojournalisten...