Technologie

Roboter auf dem Vormarsch

Der Mangel an Arbeitskräften befeuert weltweit den Verkauf von Robotern.
21.06.2022 10:54
Lesezeit: 1 min

Hochkonjunktur für Roboter: Der Mangel an Arbeitskräften, vor allem an qualifizierten Fachpersonal, verschafft den Herstellern von Industrierobotern einen großen Absatzmarkt.

Laut dem Weltbranchenverband IFR (International Federation of Robotics) wurden allein im Jahr 2021 weltweit 487.000 Roboter verkauft. Das waren 27 Prozent mehr als noch im Vorjahr. Dabei sieht Susanne Bieller, Generalsekretärin der IFR, die Branche erst am Anfang eines lang andauernden Booms.

Mit ein Grund dafür ist auch der Corona-Virus, der diese Entwicklung zusätzlich befeuerte. Denn zu den Hochzeiten der Pandemie sahen viele Unternehmer, dass nur Roboter arbeiten können, während die Beschäftigten wegen der Quarantänebestimmungen in den einzelnen Ländern zu Hause bleiben mussten.

Auch merken jetzt viele Unternehmer, vor allem in Europa, dass es aufgrund der gestörten Lieferketten durchaus Sinn macht, die Produktion in die Heimatmärkte zurückzuholen. Auch weil viele Firmen in Ländern wie China verstärkt bürokratische Hindernisse zu bewältigen haben.

Allerdings funktioniert diese Verlagerung der Produktion mittlerweile eben nur mit einer zusätzlichen Automatisierung in der industriellen Produktion. Die immer intelligenter werdenden Roboter sind mittlerweile nicht nur imstande, menschliche Fehler zu reduzieren, sondern können unter anderem auch menschliches Denken und Lernen nachahmen.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
X
DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Politik
Politik Analyse: Wenn Putin verzweifelt, müssen wir seine Reaktion wirklich fürchten
13.07.2026

Der Druck auf Russland wächst militärisch und wirtschaftlich. Die Verluste an der Front sind enorm, die Wirtschaft ächzt unter dem...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Vollsperrungen bei der Deutschen Bahn: Konzept in der Kritik
13.07.2026

Monatelange Sperrungen, teure Sanierungen – und trotzdem bleibt der Bahnverkehr auf wichtigen Strecken chaotisch. Was steckt hinter den...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Einzelhandel: Arbeitgeber sagen Tarifgespräche in vier Ländern ab – Verdi spricht von Skandal
13.07.2026

Der Tarifkonflikt im Einzelhandel spitzt sich weiter zu. Nachdem Arbeitgeber mehrere Verhandlungsrunden abgesagt haben, kündigt Verdi eine...

DWN
Finanzen
Finanzen VW-Aktie: Chef Blume nennt erstmals Zahl zum möglichen Jobabbau – was das für die VW-Aktie bedeutet
13.07.2026

Die Sparpläne bei Volkswagen nehmen deutlichere Konturen an. Erstmals spricht Konzernchef Oliver Blume offen über das mögliche Ausmaß...

DWN
Politik
Politik Europäische Milliarden für die energetische Sanierung von Häusern: viel Geld, zu wenig Wirkung
13.07.2026

Die EU steckt Milliarden in die energetische Sanierung von Häusern und Wohnungen. Doch Prüfer sehen ein Problem: Viele Projekte sparen...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Helsing sammelt 1,8 Milliarden Dollar für KI und Drohnen ein
13.07.2026

Mit frischem Kapital in Milliardenhöhe will Helsing seine Rolle als europäischer Technologieführer im Verteidigungssektor ausbauen. KI,...

DWN
Technologie
Technologie EU prüft Social-Media-Verbot: Expertenbericht sorgt für neue Debatte
13.07.2026

TikTok, Instagram und Snapchat stehen erneut im Fokus der Politik. Ein Bericht für die EU-Kommission soll zeigen, wie Minderjährige...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Deutsche Autobauer setzen verstärkt auf Ungarn
13.07.2026

Mercedes investiert mehr als eine Milliarde Euro in Kecskemet – und macht die ungarische Provinz zur Auto-Hochburg. Auch VW und BMW...