Unternehmen

Lidl rüstet sich gegen Cyber-Attacken

Die Schwarz-Gruppe will sich künftig besser gegen Angriffe von außen schützen.
29.06.2022 15:26
Aktualisiert: 29.06.2022 15:26
Lesezeit: 1 min

Klotzen statt kleckern: Die Schwarz-Gruppe mit Sitz in Neckarsulm hat die Mehrheitsanteile des israelischen IT-Spezialisten XM Cyber übernommen. Damit wollen sich Lidl und Kaufland besser gegen etwaige Cyber-Attacken zur Wehr setzen können und auf die künftigen Herausforderungen in der IT-Sicherheit vorbereitet sein.

Mit dem stetigen Fortschreiten der Digitalisierung spielt das Thema Sicherheit in den einzelnen Unternehmen eine immer wichtigere Rolle. Durch Cyberattacken wie zum Beispiel das Einschleusen von Ransomware in das IT-System eines Unternehmens können große Schäden entstehen. Die Expertise von XM Cyber richtet sich genau gegen diese Gefahren. Das Unternehmen simuliert nämlich Angriffspfade in verwundbare Teile eines IT-System, um diese dann zu schließen.

„Der Ansatz, aus Angreifer-Sicht Wege ins Unternehmen zu finden und zu schließen, ist ein zukunftsweisender, zusätzlicher Baustein, mit dem wir unsere Kunden, Partner, und uns als Unternehmen schützen wollen“, so Christian Müller, Vorstandsvorsitzender der Schwarz IT. Vor allem unter dem Gesichtspunkt, dass die Schwarz-Gruppe permanent ihre digitalen Geschäftsmodelle ausbaut, ist die Zusammenarbeit mit XM Cyber ein wichtiger Meilenstein gegen Angriffe von außen.

Unabhängig von der Zusammenarbeit mit der Schwarz-Gruppe, wird das israelische Unternehmen, das auf einen weltweiten Kundenstamm verweisen kann, seine komplettes Produktsortiment weiterhin unabhängig und unter seiner derzeitigen Marke anbieten.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Inflation und Deflation zugleich - Wohin steuert das Finanzsystem?

Die wirtschaftlichen Signale aus den USA, China und Europa werden widersprüchlicher. Während der Preisdruck nachlässt, verliert der...

 

X

DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Politik
Politik Toxische Weltpolitik: Wenn gefährliche Staatschefs die Kontrolle verlieren
16.08.2026

Sie dulden keinen Widerspruch, verlangen Loyalität und halten sich selbst für unfehlbar. Gelangen toxische Führungspersönlichkeiten an...

DWN
Politik
Politik Medienrat für öffentlich-rechtlichen Rundfunk: Geschäftsführerin steht fest
16.08.2026

Das neue Gremium soll den öffentlich-rechtlichen Rundfunk kontrollieren. Im April wurde die Vorsitzende gewählt. Jetzt steht fest, wer...

DWN
Finanzen
Finanzen Wie Fintechs Banken herausfordern – und Anleger profitieren können
16.08.2026

Millionen Kunden eröffnen Konten bei Revolut, N26 oder Trade Republic – oft zunächst nur zusätzlich zur Hausbank. Doch aus der...

DWN
Finanzen
Finanzen Künstliche Intelligenz greift nach Ihrer Rente - und zwar an zwei Fronten
16.08.2026

Erstens geht es um die Exponierung von Pensionsfonds gegenüber KI. Zweitens stellt sich die Frage, welche Kasse die meisten Menschen im...

DWN
Panorama
Panorama Schlecht vorbereitet bei Waldbränden? Experte sieht Lücken im System
16.08.2026

Ein dichtes Netz an Feuerwehren schützt Deutschland bislang vor vielen größeren Waldbränden. Doch Ausbildung, Einsatzverfahren und...

DWN
Finanzen
Finanzen Millionenbetrug an Bankkunden: Ermittler heben Netzwerk aus
16.08.2026

Eine Gruppe Krimineller soll Bankkunden um Millionen betrogen haben. Ermittler aus Deutschland und Brasilien nahmen nach Durchsuchungen...

DWN
Finanzen
Finanzen Kunstmarkt vor der Erbschaftswelle: Für Milliardenwerte fehlen plötzlich Käufer
16.08.2026

Kunst im Wert von rund 860 Milliarden Euro wechselt in den kommenden Jahren die Generation. Doch aus wertvollen Sammlungen können für...

DWN
Finanzen
Finanzen Adieu Frankreich, adieu Deutschland: Wohin Europas Reiche ziehen
16.08.2026

Politische Unsicherheit, hohe Steuern: Das sind die wichtigsten Gründe, warum Reiche die zwei stärksten Länder Europas verlassen. Wohin...