Politik

Euro: Jeder vierte junge Europäer findet keinen Job

Lesezeit: 1 min
31.10.2013 15:10
Die Arbeitslosen-Quote in der Eurozone blieb im September auf dem Rekordhoch von 12,2 Prozent. Die Jugendarbeitslosigkeit stieg auf 24,1 Prozent, so hoch wie nie zuvor.
Euro: Jeder vierte junge Europäer findet keinen Job

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Die Arbeitslosigkeit in der Eurozone klettert auf ein neues Rekordhoch. Die Jugendarbeitslosenquote ist so hoch wie niemals zuvor.

In der Eurozone gab es im September 19,4 Millionen Arbeitslose, berichtet Eurostat. Das sind 61.000 mehr als noch im August. Die Arbeitslosenquote verharrte bei 12,2 Prozent. Ein Jahr zuvor hatte die Quote noch bei 11,6 Prozent gelegen. Österreich (4,9%) und Deutschland (5,2%) verzeichneten die niedrigsten Quoten.

Im September 2013 waren in der Eurozone 3,548 Millionen Personen im Alter unter 25 Jahren arbeitslos. Die Zahl stieg im Vergleich zum Vormonat um 8 000. Die Jugendarbeitslosenquote lag bei 24,1 Prozent. Im September 2012 hatte die Quote noch bei 23,6 Prozent gelegen.

Die niedrigsten Jugendarbeitslosigkeits-Quoten verzeichneten erneut Deutschland (7,7%) und Österreich (8,7%). Die höchsten Quoten meldeten Griechenland (57,3% im Juli 2013) und Spanien (56,5%).

In Griechenland führen die Rekord-Arbeitslosigkeit und massiv fallende Gehälter dazu, dass die Bürger ihre Ersparnisse aufbrauchen (mehr hier).

Für Spanien hatte zwar das ZDF einen Wirtschaftsboom gemeldet, doch tatsächlich verharrte die Arbeitslosenquote im September auf dem Rekord-Hoch von 26,6 Prozent. Die Zahl der Vollzeit-Stellen ist innerhalb eines Jahres um 600.000 eingebrochen (mehr hier).


Mehr zum Thema:  

DWN
Unternehmen
Unternehmen Etablierte Unternehmen: „Motor für Beschäftigungswachstum“
13.06.2024

Laut einer Studie des Ifo Dresden waren bestehende Unternehmen zwischen 2000 und 2016 Haupttreiber für das Beschäftigungswachstum in...

DWN
Politik
Politik Wehrdienst-Pläne: Pistorius verteidigt sich gegen Kritik der Union
13.06.2024

Die CDU/CSU wirft Boris Pistorius Zögerlichkeit bei seinen Wehrdienst-Plänen vor. Der Verteidigungsminister kontert die Kritik, hält auf...

DWN
Politik
Politik Selenskyj tourt nach Berlin-Besuch zwischen G7 und Saudi-Arabien
13.06.2024

Stressige Tage für den ukrainischen Präsident, der erst gestern Berlin verlassen hat. Nun wirbt er in Riad um Saudi-Arabiens Teilnahme an...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Bürokratiebelastung bremst Wirtschaft aus
13.06.2024

Die Bundesregierung rühmt sich eines beispiellosen Bürokratieabbaus. Auch wenn es Fortschritte gibt: „Der deutsche Gesetzgeber neigt...

DWN
Politik
Politik Rabatte für gesundes Verhalten? BGH prüft BU-Versicherungstarif
13.06.2024

Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe befasst sich am Mittwoch mit einem speziellen Tarif einer Berufsunfähigkeits-Versicherung der...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Unternehmensnachfolge: Mittelstand in Not
12.06.2024

Keine Nachfolge im Betrieb: Damit stehen viele mittelständische Unternehmen in der nahen Zukunft vor dem Aus. Ein Viertel der Betriebe...

DWN
Finanzen
Finanzen Spesensätze 2024: Aktuelle Werte für Deutschland und Ausland
12.06.2024

Im Sommer 2024, wie in den Sommern zuvor, sind Dienstreisen auf ihrem Höhepunkt. Für alle, die beruflich viel unterwegs sind, sind Spesen...

DWN
Politik
Politik Milliardenfalle Bürgergeld: Staatsausgaben explodieren
12.06.2024

Das Bürgergeld wird für den Steuerzahler immer teurer: Die Zahl der Bürgergeldempfänger ist wieder angestiegen und damit auch die...