Deutschland

Verbraucherschützer Baden-Württemberg warnt vor Fake-Behörde

Lesezeit: 1 min
15.12.2013 01:24
Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg warnt vor Betrügern, die sich als Verbraucherschützer ausgeben. Die Masche: Das Telefon klingelt. Eine automatische Band-Ansage verlangt einen Rückruf wegen offener Forderungen. Angegeben wird eine Stuttgarter Telefonnummer. Dort geben sich die Betrüger als Mitarbeiter der Verbraucherschutz-Zentrale Baden-Württembergs aus.

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Besonders dreist sei die Masche der Betrüger, so die (echte) Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. Mit einer Stuttgarter Ortsvorwahl und dem Namensklau wird den Konsumenten Seriosität vorgespielt. So soll das Vertrauen der Menschen gewonnen werden, um ihnen dann „das Geld aus der Tasche zu ziehen“, so Dunja Richter, Juristin bei der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg.

Die Betrüger bieten bei Rückruf an, die angeblich offenen Forderungen gegen Jahresgebühr zu löschen. Richter warnt davor, irgendwelche Daten per Telefon herauszugeben. Am besten sei es, sofort aufzulegen und die Verbraucherschutz-Zentrale zu informieren.

Ob es bisher Geschädigte gebe, kann Richter auf Nachfrage der Deutschen Wirtschafts Nachrichten noch nicht sagen, da die Abzocke gerade erst bekannt wurde.

Aus der Vergangenheit sind aber zahlreiche ähnliche Fälle bekannt, so Richter. So verwendeten Betrüger bereits zuvor ebenfalls eine regionale Ortsvorwahl aus dem Raum Stuttgart. Doch das garantiere nicht, dass die Betrüger überhaupt in Deutschland sitzen. In dem genannten Fall konnten die Kriminellen nicht gefasst werden, da ihr Aufenthaltsort unbekannt blieb.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Ratgeber
Ratgeber Bestens geplant: Einkommensvorsorge für Beamte

Die neue Allianz Einkommensvorsorge schützt Beamte und alle, die es werden wollen, vor den finanziellen Risiken einer Berufs- oder...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Der Lithium-Markt steht vor einer Angebotsknappheit

Wegen der steigenden Nachfrage steht der weltweite Lithium-Markt vor einer Angebotsknappheit. Diese Entwicklung wird durch die zunehmende...

DWN
Politik
Politik Die neue Große Depression steht der Welt noch bevor – Kursfeuerwerk an den Börsen ist eine Illusion

Dem US-Analysten James Rickards zufolge ist das Schlimmste im Verlauf der Corona-Krise noch nicht überstanden. Die Welt geht einer Großen...

DWN
Finanzen
Finanzen Finanzaufsicht Bafin baut „schnelle Eingreiftruppe“ auf

Als Lehre aus dem Fall Wirecard reformiert die deutsche Finanzaufsicht ihre Strukturen. Zu den Neuerungen gehört auch eine „schnelle...

DWN
Finanzen
Finanzen Bundesfinanzhof verhandelt Klagen gegen die Rentenbesteuerung

Die Frage, ob der Bund die Renten zu Unrecht doppelt besteuert werden, soll diese Woche der Bundesfinanzhof klären. Geklagt hatten zwei...

DWN
Politik
Politik 57 Wissenschaftler und Ärzte fordern das sofortige Ende aller Corona-Impfungen

Eine Gruppe von Wissenschaftlern bezweifelt die Wirksamkeit von Corona-Impfstoffen. Sie fordern das Ende aller Impfprogramme. „Das Fehlen...

DWN
Politik
Politik Marokko öffnet die Tore: Tausende Migranten stürmen spanische Exklave Ceuta

Marokko schleust tausende Migranten in die spanische Exklave Ceuta.

DWN
Finanzen
Finanzen Anders als die EZB: Ungarn könnte als erstes EU-Land die Zinsen anheben

Ungarns Notenbank wird im Kampf gegen eine steigende Inflation möglicherweise schon im Juni die Zinsen anheben. Das Land gehört nicht zur...

DWN
Finanzen
Finanzen Inflations-Angst: Bitcoin und Gold existieren außerhalb des Fiat-Geldsystems

Bitcoin und Gold werden von Investoren geschätzt, weil sie neben dem Fiat-Geldsystem als dezentrale Eigentumsformen bestehen können. Doch...