Finanzen

Historisch: Bunds erstmals mit niedrigeren Zinsen als Japan-Papiere

Lesezeit: 1 min
10.04.2012 22:25
Angesichts der zunehmenden wirtschaftlichen Probleme in Spanien und Portugal greifen die Investoren nun auch vermehrt zu deutschen Anleihen mit kürzeren Laufzeiten und drücken die Rendite auf ein Rekordtief.
Historisch: Bunds erstmals mit niedrigeren Zinsen als Japan-Papiere

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Der Anleihenmarkt brachte am Dienstag einige Überraschungen. Nachdem die Zinssätze für spanische und italienische Anleihen erneut Fahrt aufnahmen (hier), sind deutsche Anleihen wieder sehr begehrt. Zum ersten Mal, seit die Nachrichtenagentur Bloomberg 1990 begann, derartige Daten zu sammeln, sind die Zinssätze für zweijährige deutsche Anleihen unter das Niveau der japanischen Anleihen mit gleicher Laufzeit gesunken.

Die Zinssätze fielen am Nachmittag teilweise auf 0,093 Prozent. Die Rendite für japanische 2-Jahres-Anleihen lag entsprechend bei 0,111 Prozent und somit unter denen der deutschen Anleihen mit einer Laufzeit von zwei Jahren.

Bei zehnjährigen deutschen Anleihen fielen die Zinssätze auf 1,64 Prozent und näherten sich somit dem Allzeittief von 1,636 Prozent von Ende September vergangenen Jahres. Bei fünfjährigen Anleihen lag die Durchschnittsrendite bei nur mehr 0,617 Prozent.


Mehr zum Thema:  

Anzeige
DWN
Panorama
Panorama Halbzeit Urlaub bei ROBINSON

Wie wäre es mit einem grandiosen Urlaub im Juni? Zur Halbzeit des Jahres einfach mal durchatmen und an einem Ort sein, wo dich ein...

Jede Anlage am Kapitalmarkt ist mit Chancen und Risiken behaftet. Der Wert der genannten Aktien, ETFs oder Investmentfonds unterliegt auf dem Markt Schwankungen. Der Kurs der Anlagen kann steigen oder fallen. Im äußersten Fall kann es zu einem vollständigen Verlust des angelegten Betrages kommen. Mehr Informationen finden Sie in den jeweiligen Unterlagen und insbesondere in den Prospekten der Kapitalverwaltungsgesellschaften.

DWN
Unternehmen
Unternehmen Handwerksbetriebe in Not: Geschäftslage trübt sich ein
05.05.2024

Die aktuelle Lage im Handwerk bleibt düster, mit einer spürbaren Verschlechterung der Geschäftslage im ersten Quartal 2024 aufgrund...

DWN
Politik
Politik DWN-Kommentar: Eine Welt ohne Europa?
04.05.2024

Der Krieg in der Ukraine und die Spannungen im Nahen Osten gefährden die Zukunftsfähigkeit der EU. Nun steht sie an einem Scheideweg:...

DWN
Politik
Politik Angriff auf SPD-Europapolitiker: Matthias Ecke in Dresden schwer verletzt
04.05.2024

Schockierende Gewalt: SPD-Europaspitzenkandidat Matthias Ecke wurde brutal angegriffen. Politiker verurteilen den Angriff als Attacke auf...

DWN
Finanzen
Finanzen Platzt die ETF-Blase – was dafür, was dagegen spricht
04.05.2024

Kaum eine Investmentform konnte in den zurückliegenden Jahren die Gunst der Anleger derart erlangen wie dies bei Exchange Traded Funds,...

DWN
Immobilien
Immobilien Streikwelle auf Baustellen droht: Gewerkschaft kündigt Massenstreiks an
04.05.2024

Die Bauindustrie steht vor Massenstreiks: Gewerkschaft kündigt flächendeckende Arbeitsniederlegungen mit rund 930.000 Beschäftigten an.

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Chinas Einfluss in Südostasien: Herausforderung für deutsche Firmen
04.05.2024

Deutsche Unternehmen suchen verstärkt nach Alternativen zum chinesischen Markt und richten ihr Augenmerk auf die aufstrebenden...

DWN
Technologie
Technologie CO2-Speicherung: Vom Nischenthema zum Wachstumsmarkt
04.05.2024

Anreize durch die Politik, eine neue Infrastruktur und sinkende Kosten: CO2-Speicherung entwickelt sich zusehends vom regionalen...

DWN
Politik
Politik Wahljahr-Turbulenzen: Biden im Kreuzfeuer der Gaza-Proteste
04.05.2024

Seit Monaten sind bei fast jedem öffentlichen Auftritt von Präsident Joe Biden propalästinensische Demonstrationen zu sehen, die sich im...