Unternehmen

VW und indischer Autobauer Mahindra & Mahindra einigen sich auf Lieferpakt

Der Volkswagen-Konzern und der Autobauer Mahindra & Mahindra haben sich auf einen Lieferpakt für Elektrokomponenten und Batterien geeinigt.
16.02.2024 16:39
Aktualisiert: 16.02.2024 16:39
Lesezeit: 1 min
VW und indischer Autobauer Mahindra & Mahindra einigen sich auf Lieferpakt
VW und der indische Autobauer Mahindra & Mahindra einigen sich auf ein Lieferpakt Foto: Julian Stratenschulte

Das indische Unternehmen werde einen Teil seiner Elektroplattform Inglo mit elektrischen Komponenten aus der MEB-Plattform der Wolfsburger ausstatten und auch Batteriezellen von den Deutschen beziehen, teilten die Firmen am Freitag in Chennai und Wolfsburg mit. Nach Informationen der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX beläuft sich das Volumen der Batterielieferungen über die Laufzeit dabei auf mehr als vier Milliarden Euro. Volkswagen und Mahindra nannten keine finanziellen Details.

Der Liefervertrag hat eine Laufzeit von mehreren Jahren und umfasst ein Gesamtvolumen von rund 50 Gigawattstunden (GWh) an Batteriekapazität. Mahindra & Mahindra werde der erste Partner sein, der die sogenannte Einheitsbatteriezelle von VW .einsetze, hieß es. Die eigene Einheitszelle will VW vor allem in die Modelle der Massenmarken des VW-Konzerns einbauen. Der Autokonzern verspricht sich von der standardisierten Fertigung eine deutliche Kostensenkung und höhere Effizienz.

Volkswagen baut derzeit mit der Tochterfirma PowerCo drei eigene Batteriezellfabriken, eine in Salzgitter, eine in Spanien und eine in Kanada. Das Werk in Salzgitter soll 2025 starten und eine Jahreskapazität von 40 GWh haben, was nach VW-Angaben für rund 500.000 elektrische Fahrzeuge reichen soll.

Für PowerCo sind die Wolfsburger derzeit auch auf der Suche nach externen Investoren. Ab diesem Jahr will das Unternehmen bereit sein für Geldgeber von außen, hieß es vom Konzern Ende Januar. Das Interesse von Investoren sei hoch. Ein Börsengang sei zudem eine Option für die Zukunft von PowerCo.

2022 bereits hatten VW und Mahindra & Mahindra eine Absichtserklärung geschlossen. Die Unternehmen prüften eine Ausweitung der Zusammenarbeit, hieß es nun. Die im DAX notierte VW-Vorzugsaktie lag am Nachmittag annähernd ein Prozent im Plus. (dpa)

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Finanzielle Freiheit braucht einen starken Partner

Vermögen eröffnet Möglichkeiten – und bringt zugleich Entscheidungen mit sich: Wie lässt sich das Erreichte bewahren, gezielt...

 

DWN
Immobilien
Immobilien Hitzeschutz: So bewahren Sie auch ohne Klimaanlage einen kühlen Kopf 
03.10.2026

Deutschland hat einen der heißesten Sommer hinter sich - und es wird nicht der letzte gewesen sein. Um sich in Gegenwart und Zukunft gegen...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Nissan Qashqai im Test: Elektrogefühl ohne Ladekabel
03.10.2026

Der Nissan Qashqai e-Power ist ein Hybrid, funktioniert aber anders als die meisten Konkurrenten. Die Räder treibt immer ein Elektromotor...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft KI und Arbeitsmarkt: Der Effizienzboom könnte den Fachkräftemangel verschärfen
03.10.2026

Künstliche Intelligenz macht Unternehmen schneller und produktiver. Doch ausgerechnet junge Berufseinsteiger könnten dafür einen hohen...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Wann lag die Inflation im Euroraum zuletzt bei vier Prozent?
03.10.2026

Zehn Wendepunkte zeigen, wie schnell eine Krise die Inflation nach oben treiben kann und wie langsam sich die Preise anschließend wieder...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft China-Schock trifft Europa: Millionen Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel
03.10.2026

In der kommenden Woche reisen führende EU-Vertreter nach Peking, um von der chinesischen Führung zu verlangen, das enorme...

DWN
Finanzen
Finanzen US-Marktbericht: Anleiherenditen setzen Aktien weiterhin unter Druck
02.10.2026

Zinsängste und Arbeitsmarktdaten bewegen die Börsen – was Anleger jetzt wissen müssen.

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Chinesische Raffinerien stoppen Exporte: Was passiert mit den Dieselpreisen in Europa?
02.10.2026

Der weltweite Dieselmarkt steht bereits massiv unter Druck. Nun drosseln chinesische Raffinerien ihre Exporte und konzentrieren sich auf...

DWN
Finanzen
Finanzen Investor Felix: Der neue Anleger der DWN stellt sich vor
02.10.2026

Wie können Sie ein Vermögen an der Börse aufbauen, wenn Sie weder Erfahrung bei der Aktienanalyse haben noch die Zeit für den...