Politik

Amerika: Hat Joe Biden jemals wirklich die USA regiert?

Wurde die US-Regierung per Autopen (Unterschriftenautomat) gesteuert? Ein Bericht enthüllt, dass fast alle Biden-Dokumente maschinell unterzeichnet wurden – mit einer Ausnahme. Wer hatte die Kontrolle, und wusste Biden überhaupt, was er „unterschrieb“?
21.05.2025 12:48
Lesezeit: 2 min

War Joe Biden ein ferngesteuerter Präsident? Das einzige untersuchte Dokument ohne diese maschinelle Unterschrift war Bidens Rückzugserklärung aus dem Präsidentschaftsrennen. Kritiker fordern nun eine Aufarbeitung.

Amerika: Hat Joe Biden jemals wirklich die USA regiert?

Ein neuer Bericht der konservativen Heritage Foundation hat Fragen zur Amtsführung von Joe Biden aufgeworfen: Demnach wurden nahezu alle offiziellen Dokumente des ehemaligen US-Präsidenten mit derselben automatisierten Signatur unterzeichnet – einer sogenannten „Autopen“-Unterschrift.

Dies schürt erneut Zweifel an Bidens geistiger Fitness und daran, ob er tatsächlich selbst Anweisungen für Regierungsdokumente gegeben hat. „Wer das Autopen kontrollierte, kontrollierte die Präsidentschaft“, schrieb das Oversight Project, eine Initiative der Heritage Foundation.

Die Gruppe veröffentlichte Screenshots, die zeigen sollen, dass sämtliche untersuchten Dokumente Bidens identische maschinelle Signaturen trugen – mit einer bemerkenswerten Ausnahme: das Schreiben, in dem Biden seinen Rückzug aus dem Präsidentschaftsrennen erklärte.

Biden war über eigene Politik verwundert

Fox News Digital überprüfte stichprobenartig über 20 Exekutivanordnungen aus den Jahren 2021 bis 2024 und fand auf allen dieselbe Signatur. Vergleichbare Dokumente von Donald Trump hingegen sollen deutliche Unterschiede in der Handschrift aufweisen, da dieser seine Anordnungen meist öffentlich unterzeichnete.

Besonders brisant: Als der damalige Sprecher des Repräsentantenhauses, Mike Johnson, Biden 2024 auf einen Stopp von Flüssiggasexporten ansprach, soll Biden verwundert geantwortet haben: „Ich habe das nicht gemacht.“ Johnson äußerte daraufhin schwere Bedenken: „Ich verließ das Treffen mit der Frage: Wer regiert dieses Land eigentlich?“

Die Enthüllungen haben nun auch rechtliche Konsequenzen: Missouris Generalstaatsanwalt Andrew Bailey forderte das Justizministerium auf, zu untersuchen, ob nicht gewählte Mitarbeiter radikale Politik durchgesetzt haben, ohne dass Biden davon wusste. Die zentrale Frage lautet nun: Wer steuerte das Autopen – und in welchem Umfang war der Präsident noch Herr seiner eigenen Entscheidungen?

Mehr zum Thema
article:fokus_txt
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Märkte in Aufruhr: Trumps Einfluss und die Risiken in Venezuela treiben XRP zu einem beispiellosen Höhenflug.

Trotz der zunehmenden Spannungen zwischen Washington und Caracas eröffneten US-Aktien leicht im Plus. Der Markt betrachtet die aktuelle...

X

DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt und Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Politik
Politik Grönland-Krise: USA und Dänemark sprechen über US-Ansprüche
14.01.2026

Dänemark sucht im Streit um Grönland den direkten Draht nach Washington: In der US-Hauptstadt treffen Außenminister und Spitzenpolitiker...

DWN
Finanzen
Finanzen US-Börsen: Schwaches Ergebnis von JPMorgan drückt den Dow Jones
14.01.2026

Ein schwächer als erwartetes Quartalsergebnis von JPMorgan Chase übte am Dienstag Druck auf den Dow Jones Industrial Average aus,...

DWN
Finanzen
Finanzen DAX-Kurs steigt auf Rekordhoch: Inflation, Fed-Konflikt und Verfallstag im Fokus
13.01.2026

Der DAX-Kurs bekommt Rückenwind aus den USA und hat ein neues Allzeithoch markiert. Doch zwischen Berichtssaison, Fed-Konflikt und...

DWN
Finanzen
Finanzen Geopolitik treibt die Ölpreise aktuell weiter nach oben – Brent-Öl auf dem höchsten Niveau seit Oktober
13.01.2026

Die Ölpreise stehen erneut im Fokus der Märkte, nachdem geopolitische Spannungen und politische Signale die Notierungen antreiben....

DWN
Politik
Politik US-Handelspolitik: Wie Trumps Zollpolitik die Weltwirtschaft belastet
13.01.2026

Die Weltwirtschaft tritt in eine Phase wachsender Unsicherheit ein, in der politische Eingriffe und strukturelle Verschiebungen...

DWN
Finanzen
Finanzen US-Börsen zwischen Stabilität und Risiko: Ruhige Märkte trotz wachsender Unsicherheiten
13.01.2026

Die US-Börsen sind mit bemerkenswerter Ruhe ins neue Jahr gestartet, obwohl geldpolitische Weichenstellungen, geopolitische Risiken und...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Munich Re-Erhebung: Klimawandel lässt Schäden durch Naturkatastrophen steigen
13.01.2026

Extreme Wetterereignisse verursachen weltweit Milliardenschäden, doch nicht jede Katastrophe trifft wie erwartet. Neue Analysen eines...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Europas Zukunft: Der Balanceakt zwischen Wettbewerb, Sicherheit und Nachhaltigkeit
13.01.2026

Die Europäische Union steht vor industriellen Umbrüchen und geopolitischen Verschiebungen. Kann Europa Wettbewerbsfähigkeit, Sicherheit...