Der Nasdaq Composite fiel um 0,5 Prozent. Angeführt wurde der Rückgang vor allem von der Nvidia-Aktie, die um 1,21 Prozent nachgab, sowie von Tesla, deren Aktie um 3,27 Prozent fiel. Auch die Oracle-Aktie gab um 1,32 Prozent nach. Der S&P 500 sank um 0,35 Prozent und der Dow Jones Industrial Average um 0,51 Prozent.
An den Rohstoffmärkten fielen sowohl die Gold- als auch die Silber-Futures, nachdem der Börsenbetreiber CME Group aufgrund der jüngsten Volatilität die Margin-Anforderungen für Gold-, Silber- sowie Platin- und Palladium-Futures angehoben hatte. Der Goldpreis brach um 4,45 Prozent ein und der Silberpreis um 7,21 Prozent.
An der Londoner Metallbörse erreichten Kupfer-Futures unterdessen kurzzeitig ein Allzeithoch von 12.960 Dollar pro Tonne, bevor die Preise etwas nachgaben, wie das Wall Street Journal berichtete.
Die US-Öl-Futures stiegen um 2,4 Prozent, nachdem Gespräche der USA mit der Ukraine und Russland zu keiner Einigung über eine Beendigung des Krieges geführt hatten. Gestützt wurde der Preisanstieg auch durch die verschärften Spannungen in den Beziehungen zwischen den USA und Venezuela. Die Futures für die Rohölsorte Brent verteuerten sich um rund 2,2 Prozent.
Unternehmensergebnisse und wichtige Wirtschaftsdaten sind in dieser Woche kaum zu erwarten. Die Aufmerksamkeit der Anleger richtet sich auf das Protokoll der Dezembersitzung der Federal Reserve, das einen besseren Einblick in die Meinungsverschiedenheiten der Entscheidungsträger und deren mögliche Auswirkungen auf die Zinssätze im kommenden Jahr geben könnte.
Pharmaunternehmen glänzte
Die Aktie des Pharmaunternehmens Praxis Precision Medicines stieg um 13,25 Prozent, nachdem die US-Arzneimittelbehörde FDA dem vom Unternehmen entwickelten Medikament Ulixacaltamide den Status einer „Breakthrough Therapy“ zur Behandlung von essentiellem Tremor verliehen hatte.
Die Aktie des Vermögensverwalters DigitalBridge legte um 9,63 Prozent zu, nachdem die japanische Investmentgesellschaft SoftBank ihre Absicht bekannt gegeben hatte, das Unternehmen für rund 4 Milliarden Dollar zu übernehmen. DigitalBridge ist eine der weltweit größten auf digitale Infrastruktur spezialisierten Investmentfirmen und verwaltet Vermögenswerte in Höhe von rund 108 Milliarden Dollar.
Der schwedische Automobilhersteller Polestar Automotive gewann 6,39 Prozent. In der vergangenen Woche hatte der Autobauer eine Kapitalbeschaffung von 300 Millionen Dollar angekündigt, um seine Liquidität und Kapitalstruktur zu stärken.
Ebenfalls deutlich zulegen konnten die Aktien des Biowissenschaftsunternehmens Regencell Bioscience (+10,96 Prozent) sowie des biopharmazeutischen Unternehmens Belite Bio (+6,69 Prozent).
Bergbauunternehmen erlitten herben Rückschlag
Ein weltweiter Ausverkauf bei Metallen setzte Bergbauunternehmen unter Druck, von US-Kupferproduzenten bis hin zu den weltweit größten Gold- und Silberproduzenten. Der größte Verlierer des Börsentages war der internationale Bergbau- und Metallverarbeitungskonzern Sibanye Stillwater, dessen Aktie um 9,55 Prozent einbrach.
Der Goldminengigant Newmont beendete den Handelstag mit einem Minus von 5,64 Prozent, während das auf Silber fokussierte Unternehmen Hecla Mining 4,95 Prozent verlor. Die in Phoenix ansässigen Unternehmen Freeport-McMoRan und Southern Copper fielen um 2,94 Prozent beziehungsweise 2,82 Prozent.
In anderen Sektoren stürzte die Aktie des Nahrungsergänzungsmittelherstellers BellRing Brands um 9,38 Prozent ab, nachdem Analysten auf die unklaren kurzfristigen Aussichten des Unternehmens hingewiesen hatten. Ebenso fiel die Aktie der mit US-Präsident Donald Trump verbundenen Medienfirma Trump Media & Technology Group um 9,11 Prozent.
Deutlich verbilligten sich auch die Aktien der Goldproduzenten DRDGOLD (–8,37 Prozent) und Harmony Gold Mining (–8,23 Prozent).


