Zum Börsenschluss stieg der Dow Jones Industrial Average um 0,6 Prozent, der S&P 500 um 0,5 Prozent und der technologielastige Nasdaq Composite um 0,4 Prozent. Obwohl an den Märkten derzeit eine optimistische Stimmung herrscht, steht den Anlegern laut Analysten eine Woche der Bewährung bevor.
Federal Reserve und Trumps Äußerungen im Fokus
Ein wichtiges Ereignis der Woche ist die zweitägige Sitzung der US-Notenbank, die am Mittwoch endet. Analysten gehen davon aus, dass die Zinssätze angesichts des starken US-Wirtschaftswachstums und der stabilen Arbeitslosigkeit wahrscheinlich bis Juni auf dem aktuellen Niveau bleiben werden.
Für zusätzliche Spannung sorgt die öffentliche Konfrontation zwischen Präsident Donald Trump und Fed-Chef Jerome Powell. Die strafrechtlichen Ermittlungen gegen den Notenbankchef haben Befürchtungen geweckt, dass politischer Druck die wirtschaftlichen Entscheidungen der Federal Reserve beeinflussen könnte. Powell soll im Mai von seinem Amt zurücktreten. Ein Nachfolger dürfte in Kürze bekannt gegeben werden.
Warten auf die Ergebnisse der Tech-Giganten
In dieser Woche veröffentlichen rund ein Fünftel der Unternehmen im S&P 500 ihre Quartalszahlen, darunter bedeutende Technologiegiganten wie Tesla, Microsoft, Meta und Apple. Investoren suchen in diesen Berichten nach Anzeichen für die Widerstandsfähigkeit der Verbrauchernachfrage sowie nach Fortschritten im Bereich der künstlichen Intelligenz, insbesondere vor dem Hintergrund des derzeit unsicheren geopolitischen Klimas.
Die Tesla-Aktie beendete den Tag mit einem Minus von 3 Prozent. Die Microsoft-Aktie hingegen stieg um 0,93 Prozent, nachdem das Unternehmen einen neuen KI-Chip vorgestellt hatte und damit in den Wettbewerb mit anderen Großherstellern trat. Auch die Meta-Aktie legte um 2 Prozent zu und die von Apple um 2,97 Prozent.
Wintersturm setzt den USA zu
Die Aktien der Fluggesellschaften (American Airlines, Delta und United) gaben am Montag nach, da ein schwerer Wintersturm, der weite Teile der USA erfasst hat, Flugausfälle zu verursachen droht.
Die Bank of America warnt, dass der Schneesturm nicht nur die Flugpläne beeinträchtigt, sondern auch deutliche Spuren beim US-Wirtschaftswachstum hinterlassen wird. Nach Einschätzung der Analysten der Bank könnte der Sturm das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts im ersten Quartal dieses Jahres um 0,5 bis 1,5 Prozentpunkte schmälern.


