Wirtschaft

Ifo: Europageschäft macht deutscher Autoindustrie Hoffnung

Das Geschäftsklima steigt leicht. Vor allem dank besserer Exporterwartungen auf dem Heimatkontinent. Die Lage ist aber weiter angespannt.
04.02.2026 13:23
Lesezeit: 1 min
Ifo: Europageschäft macht deutscher Autoindustrie Hoffnung
Der Autobauer Volkswagen will ab 2030 jährlich bis zu 15.000 Fahrzeuge am Standort Zwickau zerlegen und aufbereiten. (Foto: dpa) Foto: Jan Woitas

Ifo: Europageschäft macht deutscher Autoindustrie Hoffnung

Die deutsche Autoindustrie sieht weniger pessimistisch in die Zukunft. Der Geschäftsklimaindex für die Branche ist im Januar um 0,2 Punkte auf jetzt minus 19,6 gestiegen. Treiber waren die Geschäftserwartungen, die sich um 2,8 Punkte verbesserten, die aktuelle Lage wird dagegen um 2,5 Punkte negativer bewertet als bei der vorigen Umfrage im Dezember. Die Nachfrage aus dem Euroraum wirke für die Autoindustrie als «stützende Kraft», sagt Ifo-Expertin Anita Wölfl.

Vor allem im Ausland rechnen die Unternehmen mit deutlich besseren Geschäften. Die Exporterwartungen legten von minus 8 auf plus 8,7 Punkte zu. «Den amtlichen Daten zu den Auftragseingängen nach zu urteilen, spielt hier der innereuropäische Handel die treibende Rolle», sagt Wölfl.

Unternehmen bewerten Wettbewerbsposition besser

Auf den Auslandsmärkten innerhalb der EU bewerten die Unternehmen der deutschen Autoindustrie auch ihre Wettbewerbsposition deutlich besser als bei der letzten Erhebung dieses Werts im Oktober: Im Saldo ging es um 13,9 Punkte auf jetzt plus 15,4 nach oben.

Außerhalb Europas sank der Wert allerdings stark: um ebenfalls 13,9 Punkte auf minus 31,3. Insbesondere gegenüber China habe die deutsche Autoindustrie dort an Wettbewerbsfähigkeit verloren, zunehmend aber auch gegenüber den USA, sagt Wölfl.

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