Unternehmen

KI-Chips aus Sachsen: Infineon eröffnet im Juli neue Chipfabrik in Dresden

Es ist die größte Investition in der Unternehmensgeschichte von Infineon. Fünf Milliarden Euro investiert Deutschlands größter Halbleiterproduzent in Dresden. In der neuen Fabrik sollen rund 1.000 zusätzliche Arbeitsplätze entstehen.
20.02.2026 18:00
Aktualisiert: 23.02.2026 08:14
Lesezeit: 1 min
KI-Chips aus Sachsen: Infineon eröffnet im Juli neue Chipfabrik in Dresden
Jochen Hanebeck, Vorstandsvorsitzender der Infineon Technologies AG, wird voraussichtlich noch bis Ende März 2032 an der Spitze des Halbleiterherstellers stehen. (Foto: dpa)

Infineon eröffnet neue Chipfabrik in Dresden Anfang Juli

Der Halbleiterhersteller Infineon will seine neue Chipfabrik in Dresden bereits Anfang Juli eröffnen. "Mit unserer Smart Power Fab kommen wir sehr gut voran. Das Team macht Tempo. Der Bau liegt vor Plan. Wir werden die Fabrik bereits Anfang Juli eröffnen", sagte Vorstandschef Jochen Hanebeck auf der Hauptversammlung in München. Damit ist konkret der 2. Juli gemeint, wie ein Unternehmenssprecher bestätigte. Zuvor hatten die "Sächsische Zeitung" und die "Leipziger Volkszeitung" berichtet.

Mit der "Smart Power Fab" reagiert Infineon auf die steigende Nachfrage nach Halbleitern etwa für erneuerbare Energien, Rechenzentren und Elektromobilität. Der frühere Start soll nach Hanebecks Worten die wachsende Nachfrage nach KI-Chips bedienen. Der Produktionshochlauf werde "nach Bedarf flexibel" erfolgen.

Milliardeninvestition und 1.000 neue Jobs

Infineon investiert in den Ausbau des Standorts rund fünf Milliarden Euro - die höchste Summe in der Unternehmensgeschichte. Etwa eine Milliarde Euro davon stammt aus Fördermitteln. In der neuen Fabrik sollen rund 1.000 zusätzliche Arbeitsplätze entstehen.

Zur Eröffnung werden hochrangige politische Gäste erwartet, Namen nannte das Unternehmen zunächst nicht. Beim Spatenstich im Mai 2023 waren der damalige Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen nach Dresden gekommen.

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