Wirtschaft

Ölpreis-Explosion: G7-Staaten beraten über Freigabe von Notreserven

Der Druck auf die Zapfsäulen weltweit wächst: Angesichts rasanter Preissprünge am Ölmarkt greifen die G7-Staaten nun zu einem ihrer seltensten Kriseninstrumente. Einem Bericht der Financial Times zufolge beraten die Finanzminister der führenden Industrienationen noch heute über eine koordinierte Freigabe nationaler Öl-Notreserven. Gemeinsam mit der Internationalen Energieagentur (IEA) soll so der massive Preisanstieg abgefedert werden, der durch die jüngsten Eskalationen im Nahen Osten ausgelöst wurde.
09.03.2026 11:38
Lesezeit: 2 min
Ölpreis-Explosion: G7-Staaten beraten über Freigabe von Notreserven
Ein Tankschiff liegt vor Öltanks am Rhein-Herne-Kanal. G7-Finanzminister prüfen die Freigabe strategischer Ölreserven, um die Märkte nach dem Preisschock im Nahen Osten zu stabilisieren. Alle Details zum Notfallplan der IEA (Foto: dpa). Foto: Federico Gambarini

Im Folgenden:

  • Warum die G7-Staaten erstmals seit dem Ukraine-Krieg ihre Ölnotreserven freigeben wollen.
  • Wie viele Millionen Barrel die USA für eine koordinierte Reserve-Freigabe für angemessen halten.
  • Weshalb Brent-Rohöl binnen einer Nacht um fast 30 Prozent stieg und was Deutschland dagegen tut.

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