Panorama

Handarbeit am Limit: Das Rätsel um die roten Roben an den obersten Gerichtshöfen

Jeder kennt sie aus den Nachrichten, doch kaum jemand weiß, wie schwer sie zu bekommen sind. Die roten Roben unserer Bundesrichter sind weit mehr als nur Dienstkleidung – sie sind ein textiles Meisterwerk, das vom Aussterben bedroht ist. Warum es für den Staat immer schwieriger wird, seine höchsten Hüter der Verfassung angemessen einzukleiden.
04.04.2026 17:21
Lesezeit: 2 min
Handarbeit am Limit: Das Rätsel um die roten Roben an den obersten Gerichtshöfen
Karmesinrote Bundesrichterroben sind ein traditionsreiches Handwerk in der Krise. Warum es immer schwieriger wird, den richtigen Stoff zu finden. (Foto: dpa) Foto: Uli Deck

Im Folgenden:

  • Warum es für neu ernannte Bundesrichter immer schwieriger wird, die passende Amtstracht zu finden.
  • Wie eine der letzten deutschen Manufakturen das traditionsreiche Karmesinrot noch am Leben hält.
  • Weshalb der Rückgang europäischer Stoffhersteller selbst staatliche Würdeformen unter Druck setzt.

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