Digital-Gesetz steht: Justizministerin verschärft Kampf gegen Netz-Gewalt
Die Bundesjustizministerin zieht die Zügel im Internet an: Mit einem neuen Gesetzentwurf will Stefanie Hubig (SPD) den Wildwest-Zuständen in sozialen Netzwerken und Messenger-Diensten ein Ende setzen. Angesichts rasant steigender Fallzahlen bei digitaler Demütigung und KI-gestütztem Missbrauch sollen Opfer künftig deutlich schärfere Waffen an die Hand bekommen. Das Ziel: Die Justiz soll mit der technologischen Entwicklung Schritt halten und Betroffene nicht länger schutzlos im digitalen Raum lassen.
Schärfere Strafen, Account-Sperren per Gericht: Justizministerin Hubig kämpft gegen Deepfakes, Cyberstalking und Doxing. Was das neue Gesetz für Opfer bedeutet (Foto: dpa).
Foto: Marcus Brandt
Im Folgenden:
Warum Bundesjustizministerin Hubig das deutsche Recht gegen digitale Gewalt grundlegend verschärfen will.
Welche neuen Straftatbestände für Deepfakes, Cyberstalking und Doxing der Gesetzentwurf vorsieht.
Wie Opfer künftig per Gericht Account-Sperren gegen Täter in sozialen Netzwerken erwirken können.
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