Wirtschaft

Rüstungsboom statt Autokrise: Mittelstand drängt in die Wehrtechnik

Deutschlands Wehretat knackt die 100-Milliarden-Euro-Marke und treibt den industriellen Strukturwandel voran. Weil das klassische Automobilgeschäft wegbricht, drängen immer mehr Zulieferer in die Verteidigungsindustrie. Ein neuer VDMA-Leitfaden zeigt mittelständischen Entscheidern jetzt den konkreten Weg in den Rüstungsmarkt.
22.10.2026 16:00
Lesezeit: 9 min
Rüstungsboom statt Autokrise: Mittelstand drängt in die Wehrtechnik
Bayern, Augsburg: Ein Arbeiter kontrolliert im Stammwerk der Renk Group ein Zahnrad im Panzergetriebe vom Typ HSWL 354. Dieses Getriebesystem für den Leopard 2 Kampfpanzer wird hier produziert und gewartet (Foto: Stefan Puchner/dpa).

Im Folgenden:

  • Warum der Einstieg in die Wehrtzechnik für KMU gerade jetzt offensteht
  • Warum die Rolle als Tier-1, Tier-2 oder Tier-3 über das unternehmerische Risiko entscheidet
  • Welche Genehmigungen nach Kriegswaffenkontrollgesetz und Außenwirtschaftsrecht vorliegen müssen
  • Wie der VDMA und Länderinitiativen Mittelständlern den Marktzugang erleichtern

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Carsten Schmidt

Carsten Schmidt ist seit Januar 2024 freier Autor für die Deutschen Wirtschafts­nachrichten. Der Finanz- und Wirtschaftsjournalist ist seit über zehn Jahren für verschiedene Wirtschafts- und Finanzmedien aktiv, unter anderem für CAPinside, DASINVESTMENT.com, multiasset.com, das private-banking-magazin.de sowie den Norddeutschen Rundfunk und die Lübecker Nachrichten. Darüber hinaus war er unter anderem für die HypoVereinsbank und verschiedene Kommunikationsagenturen tätig. Seine Schwerpunkte liegen auf Finanzmärkten und Fondsanalysen sowie Mittelstand und Wirtschaftspolitik. Carsten Schmidt ist Diplom-Germanist und Mitgründer des Surf- und Outdoormagazins Waves & Woods (2017).
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