Politik

Brzeziński: USA sollen Ukraine für Häuserkampf bewaffnen

Lesezeit: 1 min
05.05.2014 00:17
Der ehemalige US-Sicherheitsberater Zbigniew Brzeziński rät US-Präsident Obama, die Ukrainer zu bewaffnen. Die sollen wiederum die pro-russischen Verbände in einen Häuserkampf ziehen. So lasse sich Russland in die Knie zwingen.
Brzeziński: USA sollen Ukraine für Häuserkampf bewaffnen

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  
Ukraine  
Putin  
USA  
Russland  

Möglicherweise könnten sich die USA auf einen lang andauernden bewaffneten Konflikt in der Ukraine einstellen. Deshalb empfiehlt der ehemalige US-Sicherheitsberater Zbigniew Brzeziński Präsident Obama, sich die Bewaffnung der Ukrainer vorzubehalten.

Im offenen Feld hätten die Ukrainer keine Chance. Doch eine erfolgreiche Stadtverteidigung sei möglich, wenn die Ukrainer über Panzerfäuste, Anti-Panzer-Waffen und einige Verbände verfügen würden.

Diese Waffen müssten sie vom Westen erhalten. Ohne diese Unterstützung sei ein bewaffnetes Vorgehen nicht möglich. Obama müsse zeigen, dass die Aggression der Russen zu einem langfristigen Konflikt führen könnte. Das wäre dann mit enormen finanziellen Kosten für Russland verbunden. Die wiederum könnte der Kreml auf lange Sicht nicht aufbringen, schreibt der US-Stratege in einem Politico Magazine Artikel.

Offenbar weiß Brzeziński, dass Russland in der konventionellen Kriegsführung der Ukraine überlegen ist. Deshalb möchte er die pro-russischen Verbände in der Ukraine in einen massiven Häuser- und Straßenkampf drängen.

Doch der Kreml-Gegner Brzeziński äußert auch Kritik an Obama. Der müsse die amerikanische Bevölkerung über die internationale Tragweite des Ukraine-Konflikts informieren. Für die weiteren Schritte sei Überzeugungs-Arbeit unabdingbar.

Vielen Amerikanern sei nicht bewusst, dass die Welt vor einer internationalen Krise steht.

Die Rückendeckung aus der Bevölkerung sei wichtig.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Politik
DWN
Politik
Politik Erzbischof Carlo Maria Viganò: Der Tiefe Staat und die Tiefe Kirche verfolgen die gleiche Agenda

Im großen DWN-Interview legt der umstrittene Erzbischof Carlo Maria Viganò, der als Gegenspieler von Papst Franziskus gilt, seine Sicht...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Marktbericht: Chinas Ölnachfrage wird überschätzt

Viele setze darauf, dass Chinas Ölnachfrage eine Stabilisierung auf dem Ölmarkt herbeiführen könnte. Doch Analysten zufolge wird die...

DWN
Deutschland
Deutschland UNHCR: Flüchtlinge sind wegen Corona besonders gefährdet

Dem UNHCR zufolge sollen Flüchtlinge weltweit besonders betroffen sein, wenn es um eine mögliche Infektion mit Corona geht. In...

DWN
Deutschland
Deutschland Wird der Lockdown bis Ende März 2022 andauern? Und was wusste Schäuble?

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble hatte im April 2020 den Lockdown scharf kritisiert. Er sagte, dass man nicht alles über zwei Jahre...

DWN
Politik
Politik WHO lehnt Impfpässe ab: „Corona-Pandemie ist in 10 Monaten vorbei“

Die WHO hat sich gegen die Einführung von Impfpässen ausgesprochen. Diese seien nicht zielführend, zudem sei die Pandemie bald vorbei....

DWN
Politik
Politik „Nie dagewesene Nachfrage“: Corona-Pandemie beflügelt Pharma-Riesen Merck

Eine hohe Nachfrage nach seinen Produkten in der Corona-Pandemie gibt Merck Rückenwind.

DWN
Finanzen
Finanzen Bitcoin in Gefahr: Es drohen Hackerangriffe, Preisverfall und das endgültige Verbot

DWN-Finanzexperte Andreas Kubin analysiert die Zukunft des Bitcoin.