Gemischtes

Finnischer Autozulieferer zieht Produktion aus Deutschland ab

Lesezeit: 1 min
03.06.2014 17:52
Der finnische Autozulieferer Valmet Automotive streicht im niedersächsischen Osnabrück rund 230 Stellen. Die Produktion soll nach Polen verlagert werden. Wegen der gesunkenen Nachfrage nach Cabrios sei es nicht möglich, das Werk auszulasten, so der Konzern.

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Der finnische Autozulieferer Valmet Automotive streicht im niedersächsischen Osnabrück rund 230 Stellen. Die Produktion solle nach Polen verlagert werden, teilte Valmet mit. Wegen der gesunkenen Nachfrage nach Cabrios sei es nicht möglich, das Werk auszulasten. Valmet hatte 2010 die Dachsparte des insolventen Cabrio-Spezialisten Karmann in Osnabrück übernommen.

Rund 100 Verwaltungsstellen blieben erhalten. In den vergangenen Monaten hatten die Finnen in Osnabrück bereits 70 Stellen durch Fluktuation und Abfindungsangebote abgebaut. Die IG Metall hatte am Montag vom Wegfall von 300 Stellen in Osnabrück gesprochen.

Künftig sollen die Autodächer in Zary in Westpolen gefertigt werden, wo Valmet 350 Arbeiter beschäftigt. Valmet zählt unter anderem Daimler, BMW und die VW-Tochter Bentley zu seinen Kunden. An Valmet Automotive sind der finnische Technologiekonzern Metso, die Beteiligungsgesellschaft Pontos sowie der finnische Staat beteiligt.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Politik
DWN
Politik
Politik Erzbischof Carlo Maria Viganò: Der Tiefe Staat und die Tiefe Kirche verfolgen die gleiche Agenda

Im großen DWN-Interview legt der umstrittene Erzbischof Carlo Maria Viganò, der als Gegenspieler von Papst Franziskus gilt, seine Sicht...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Marktbericht: Chinas Ölnachfrage wird überschätzt

Viele setze darauf, dass Chinas Ölnachfrage eine Stabilisierung auf dem Ölmarkt herbeiführen könnte. Doch Analysten zufolge wird die...

DWN
Deutschland
Deutschland UNHCR: Flüchtlinge sind wegen Corona besonders gefährdet

Dem UNHCR zufolge sollen Flüchtlinge weltweit besonders betroffen sein, wenn es um eine mögliche Infektion mit Corona geht. In...

DWN
Deutschland
Deutschland Wird der Lockdown bis Ende März 2022 andauern? Und was wusste Schäuble?

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble hatte im April 2020 den Lockdown scharf kritisiert. Er sagte, dass man nicht alles über zwei Jahre...

DWN
Politik
Politik WHO lehnt Impfpässe ab: „Corona-Pandemie ist in 10 Monaten vorbei“

Die WHO hat sich gegen die Einführung von Impfpässen ausgesprochen. Diese seien nicht zielführend, zudem sei die Pandemie bald vorbei....

DWN
Politik
Politik „Nie dagewesene Nachfrage“: Corona-Pandemie beflügelt Pharma-Riesen Merck

Eine hohe Nachfrage nach seinen Produkten in der Corona-Pandemie gibt Merck Rückenwind.

DWN
Finanzen
Finanzen Bitcoin in Gefahr: Es drohen Hackerangriffe, Preisverfall und das endgültige Verbot

DWN-Finanzexperte Andreas Kubin analysiert die Zukunft des Bitcoin.