Politik

Ukraine: Russische Journalisten durch Granaten-Beschuss getötet

Lesezeit: 1 min
18.06.2014 10:49
Zwei russische Fernsehreporter wurden bei Kämpfen in der ostukrainischen Stadt Luhansk getötet. Sie wurden mit Granaten beworfen. Moskau erklärt, der Militäreinsatz im Osten der Ukraine sei kriminell.
Ukraine: Russische Journalisten durch Granaten-Beschuss getötet

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

In der Ukraine sind zwei russische Fernsehreporter bei Kämpfen zwischen Regierungstruppen und prorussischen Separatisten getötet worden. Die beiden seien in der Nähe der ostukrainischen Stadt Luhansk unter Beschuss geraten, teilte der Sender Rossija 24 am Dienstag mit.

Der Tontechniker Anton Woloschin sei unmittelbar gestorben, der Korrespondent Igor Korneljuk später in einer Klinik. Das russische Außenministerium erklärte dazu, es zeige sich, dass der ukrainische Militäreinsatz im Osten kriminell sei. Die Regierung in Kiew müsse den Vorfall untersuchen.

Aufnahmen des überlebenden Kameramannes Viktor Denisow zeigen, wie ein Kämpfer einen verletzten Mann von der Straße ins Gebüsch zieht. Artilleriefeuer ist zu hören. „Ich hatte Glück“, sagte Denisow dem russischen Online-Dienst LifeNews. „Eine der Granaten landete auf ihnen. Ich bin in die andere Richtung gerannt, als die Gegend beschossen wurde."

Im Mai waren ein italienischer Fotograf und sein russischer Übersetzer bei Gefechten zwischen Soldaten und Separatisten getötet worden.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Wirtschaft kritisiert Lockdown-Verlängerung: Einzelhandel und Gastgewerbe werden im Regen stehen gelassen

Wirtschaftsverbände kritisieren die neuesten Beschlüsse der Bundesregierung als Nackenschlag für deutsche Firmen - insbesondere für...

DWN
Technologie
Technologie Edward Snowden: Die Lockdowns machen Geheimdienste und Konzerne noch mächtiger

Die weltweiten Lockdowns sind die Fortsetzung einer Entwicklung, die der frühere NSA-Mitarbeiter Edward Snowden seit langem kritisiert:...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Herzogin Meghan nennt britisches Königshaus „die Firma“

Herzogin Meghan hat das britische Königshaus im Streit als „Firma“ bezeichnet. Diese Einschätzung ist zutreffend, die Krone ist...

DWN
Politik
Politik Rückkehr des Nordirland-Konflikts? Pro-britische Milizen setzen Unterstützung für historisches Karfreitags-Abkommen aus

In Nordirland spitzt sich die Lage nach dem Brexit zu. Mehrere protestantisch-britische Milizen kündigen eine Aussetzung des historischen...

DWN
Deutschland
Deutschland Showdown in Leipzig: Linksradikales Bündnis will Demo gegen die Corona-Politik mit „zivilem Ungehorsam“ blockieren

Am Samstag werden in Leipzig Tausende mit Autokorsos gegen die Corona-Politik der Bundesregierung demonstrieren. Ein linksradikales...

DWN
Finanzen
Finanzen Wenn sich die Börse überhitzt, bringt Gold Sicherheit ins Portfolio

Die Daten zeigen es: Wenn es an der Börse stark bergab geht, dann haben in der Vergangenheit jene Investoren gut abgeschnitten, die...

DWN
Politik
Politik Staatsanwaltschaft hebt großes Bestechungs-Netzwerk Aserbaidschans in Europa aus

Im Zuge von Ermittlungen gegen ein angeblich von Aserbaidschan unterhaltenes Bestechungssystem in Europa finden derzeit Razzien bei einem...

DWN
Politik
Politik Rechnung auf dem Bierdeckel? Neue Grundsteuer kommt kaum voran

Ab 2025 muss die Grundsteuer für Immobilienbesitzer neu berechnet werden. Das schreibt das Verfassungsgericht vor, weil derzeit mit...