Windturbinenbauer Nordex will 600 neue Stellen schaffen

 

Mehr zum Thema.

Benachrichtigung über neue Artikel:  
 
Lesezeit: 1 min
25.09.2014 18:47
Der Windturbinenbauer Nordex kündigte an, bis Ende 2015 rund 600 neue Mitarbeiter einzustellen. Ziel sei zudem ein jährliches Wachstum von 8 Prozent. Die Hamburger Firma entwickelt Turbinen für Schwachwind-Regionen.
Windturbinenbauer Nordex will 600 neue Stellen schaffen

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Der Windturbinenbauer Nordex will die Zahl der Mitarbeiter steigern. Finanzvorstand Bernard Schäferbarthold kündigte an, bis Ende 2015 bis zu 600 neue Mitarbeiter einzustellen. „In diesem Jahr werden es wohl 300 mehr werden. 2015 werden wir dann auf 3000 bis 3100 kommen.“ Ziel sei es, die Projektentwicklung und das Servicegeschäft voranzutreiben. Als Kunden nehme Nordex unter anderem Finanzinvestoren, Versicherungen, Stadtwerke und Industrieunternehmen ins Visier. In der Vergangenheit zählten bereits Google, Ikea oder BMW dazu.

Nordex ist in den vergangenen beiden Jahren auch dank neu entwickelter Turbinen für Schwachwind-Regionen rasant gewachsen und hat dafür auch margenschwächere Aufträge in Kauf genommen. Damit soll aber nun Schluss sein. „Wir können uns heute leisten, auch mal nein zu sagen“, so Schäferbarthold. Nachdem die Hamburger Firma in diesem Jahr mit 1,5 Milliarden Euro Umsatz die kritische Größe für ein nachhaltig profitables Wachstum erreicht habe, liege der Fokus nun auf einer stärker steigenden Rendite.

Der seit zwei Jahren amtierende Nordex-Chef Jürgen Zeschky hatte am Mittwoch vor Investoren angekündigt, bis 2017 den Umsatz um jährlich acht Prozent auf zwei Milliarden Euro steigern zu wollen. Dagegen soll die operative Umsatzrendite (Ebit-Marge) auf sieben bis acht Prozent mehr als verdoppelt werden. Dafür wolle er neben dem Verzicht auf weniger profitable Aufträge die Firma effizienter machen und Kosten bei Material und Auftragsabwicklung senken.

Der Windturbinenbauer war 2013 nach zwei verlustreichen Jahren in die Gewinnzone zurückgekehrt. Neben Kostensenkungen, Werksschließungen in China und den USA hatten florierende Geschäfte in Europa und dem Nahem Osten dies ermöglicht. 2014 peilt Nordex einen Umsatz von 1,5 bis 1,6 (Vorjahr: 1,4) Milliarden Euro an und eine Ebit-Marge von vier bis fünf (3,0) Prozent.


Mehr zum Thema:  

DWN
Unternehmen
Unternehmen Elektromobilität: In jedem Wandel stecken Chancen

Emissionen verringern, Kosten sparen und Imagegewinne erzielen – die Gründe für Unternehmen, in der Flotte auf Fahrzeuge mit...

DWN
Deutschland
Deutschland Corona: Lufthansa legt 50 weitere Flugzeuge still

Die Flotte soll statt um 100 nun sogar um 150 Flugzeuge schrumpfen. Dadurch sind nun erneut noch mehr Arbeitsplätze in Frage gestellt.

DWN
Finanzen
Finanzen Geldwäsche-Berichte lassen Aktien von Deutscher Bank & Co einbrechen

Medienberichte über Geldwäsche bei mehreren internationalen Großbanken setzen der Deutschen Bank zu. Die Banken sollen in den...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft USA: Hälfte aller Restaurants und Geschäfte wird den Lockdown nicht überstehen

Daten des Internetportals Yelp werfen ein Schlaglicht auf die vom Corona-Ausnahmezustand verursachte Verwüstung im US-Einzelhandel.

DWN
Politik
Politik Großbritannien: Verstoß gegen Quarantäne kann bis zu 10.000 Pfund kosten

Wer als Corona-Infizierter in Großbritannien gegen die Quarantäne verstoßen sollte, muss künftig ein Bußgeld zwischen umgerechnet...

DWN
Politik
Politik EU verhängt Sanktionen wegen Verstößen gegen Libyen-Embargo

Die EU erhöht den Druck auf Länder, die sich in den Libyen-Konflikt einmischen. Jetzt gibt es erste Sanktionen gegen Unternehmen und...

DWN
Politik
Politik Ölpreise: Libyen will Ölproduktion aufnehmen, US-Produzenten werden von Sturm gestört

Die Ölpreise sind aufgrund der Ankündigung, dass Libyen die Ölproduktion wieder aufnehmen will, gesunken. Währenddessen haben...

DWN
Marktbericht
Marktbericht Deutscher Elite-Index sucht in laufender Woche nach seiner Richtung

Das deutsche Leitbarometer hat die vergangene Woche mit Verlusten abgeschlossen. Wie die weitere Entwicklung in der laufenden Woche...

DWN
Finanzen
Finanzen Prognose: Corona wird europäische Anleihen attraktiver machen als US-Anleihen

Einer Prognose zufolge werden sich Anleger vor allem an europäischen Staatsanleihen - und nicht an US-Anleihen - orientieren. Dafür gibt...

DWN
Finanzen
Finanzen Auch Deutsche Bank beteiligt? Großbanken sollen fast drei Billionen Euro gewaschen haben

Die Deutsche Bank, JP Morgan und drei weitere Banken sollen 2,7 Billionen US-Dollar an „schmutzigen Geldern“ verschoben haben.

DWN
Deutschland
Deutschland Söder droht mit Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat eine Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen in München in Aussicht gestellt, auf denen die...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Schweden schnürt Konjunkturpaket in Rekordhöhe

Die schwedische Regierung plant Steuersenkungen und Mehrausgaben in Höhe von insgesamt rund 10 Milliarden Euro, auch wenn das Land...

DWN
Politik
Politik Kaukasus 2020: Russland startet größtes Militärmanöver des Jahres

Russland hat im Kaukasus sein größtes Militärmanöver in diesem Jahr begonnen. Es beteiligen sich Soldaten aus China, Pakistan, Belarus,...

DWN
Politik
Politik Die Abenteuer des Monsieur Macron, oder: Wie Frankreich sich einen neuen Napoleon wünschte - aber einen Don Quijote bekam

Emmanuel Macron war angetreten, Frankreich aus seiner lähmenden Erstarrung zu befreien. Doch daraus ist nichts geworden, wie DWN-Kolumnist...

DWN
Politik
Politik Deutschland hat bereits eine Reichensteuer: Sie beträgt 500 Milliarden Euro im Jahr

DWN-Kolumnist Christian Kreiß zeigt auf, wie der Neoliberalismus unsere Demokratie aushöhlt - und wir alle dabei mitmachen müssen. Ob...

celtra_fin_Interscroller