Kraft und Heinz: Globaler Lebensmittel-Konzern entsteht

Durch die Fusion von Kraft und Heinz kommt es zu einer weiteren Konzentration der globalen Nahrungsmittel-Industrie. Der neue Multi soll einen Umsatz von rund 28 Milliarden Dollar machen und wird damit weltweit zur Nummer fünf. Doch durch den Zusammenschluss werden auch tausende Arbeitsplätze gefährdet.

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Die US-Lebensmittelkonzerne Heinz und Kraft schließen sich zusammen. Hinter dem Geschäft stecken Investor Warren Buffett und der brasilianische Finanzinvestor 3G. Das fusionierte Unternehmen solle The Kraft Heinz Company heißen, teilten die beiden Konzerne am Mittwoch an ihren Firmensitzen in Pittsburgh und Northfield mit. Der neue Multi soll einen Umsatz von rund 28 Milliarden Dollar machen und damit der drittgrößte Nahrungsmittel- und Getränkekonzern in Nordamerika werden und die Nummer fünf weltweit.

Buffett und 3G als Besitzer von Heinz werden 51 Prozent an dem neuen Lebensmittelkonzern halten. Die Aktionäre der börsennotierten Kraft Foods Group sollen die restlichen Anteile bekommen und zusätzlich eine Sonderdividende in Höhe von zehn Milliarden US-Dollar erhalten. Diese wird von Warren Buffetts Investmentfirma Berkshire Hathaway und den Brasilianern aufgebracht. In der Mitteilung der Unternehmen heißt es zudem, dass die Fusion „signifikante Synergiepotenziale“ beinhalte. Bis 2017 sollen Kosten in Höhe von 1,5 Milliarden Dollar eingespart werden. Die Synergien sollen unter anderem durch „Kostensenkungen“ zustande kommen.

Der Börsenwert von Kraft Foods Group lag gemessen am New Yorker Aktien-Schlusskurs vom Dienstag bei gut 36 Milliarden Dollar. Buffett und 3G hatten für Heinz vor zwei Jahren 23 Milliarden Dollar bezahlt. Daneben besitzt 3G die Fast-Food-Kette Burger King. „Das ist ein Geschäft nach meinem Geschmack“, sagte Buffett laut Mitteilung. Allerdings müssen noch die Kraft-Aktionäre und die Wettbewerbshüter zustimmen. Wenn alles glatt läuft, soll die Fusion in der zweiten Jahreshälfte abgeschlossen werden.

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