Finanzen

US-Marktbericht: Wall Street schließt nach Waffenstillstand zwischen Israel und dem Libanon im Plus

Internationale Entwicklungen bringen frischen Wind an die Börse – worauf Anleger jetzt achten müssen.
16.04.2026 22:12
Lesezeit: 1 min
US-Marktbericht: Wall Street schließt nach Waffenstillstand zwischen Israel und dem Libanon im Plus
Die US-Börsen spielen eine Schlüsselrolle für die weltweite Kapitalallokation. (Foto: Alexey_Fedoren/iStock) Foto: Alexey_Fedoren/iStock

Aufatmen am Aktienmarkt

Die Wall Street beendete den Handel am Donnerstag im Plus. Alle drei großen Indizes schlossen im positiven Bereich, nachdem sich Israel und der Libanon auf einen zehntägigen Waffenstillstand geeinigt hatten.

Rohöl der Sorte Brent näherte sich jedoch wieder der Marke von 100 US-Dollar, da der Seeverkehr in der Straße von Hormus weiterhin eingeschränkt blieb.

Der Dow Jones Industrial Average stieg um 0,24 Prozent auf 48.578,60 Punkte.

Tech-Riesen stützen, Luftfahrt schwächelt

Die Gewinne wurden von Salesforce und Microsoft getragen, die um 2,04 Prozent bzw. 2,2 Prozent zulegten.

Unterdessen belastete Boeing den Index; die Aktie des Unternehmens gab bis zum Handelsschluss um 2,27 Prozent nach.

Die Kursverluste des amerikanischen Luftfahrtriesen erfolgen vor dem Hintergrund einer wachsenden Vorsicht der Anleger, bedingt durch Sorgen über Treibstoffengpässe infolge des Konflikts im Nahen Osten.

S&P 500 und Nasdaq ziehen nach

Der marktbreite S&P 500 schloss ebenfalls höher, legte um 0,26 Prozent auf 7.041,28 Punkte zu und behauptete damit seinen gestrigen Intraday-Rekord.

Der technologielastige Nasdaq legte bis zum Handelsende um 0,36 Prozent auf 24.102,70 Punkte zu.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen

Jede Anlage am Kapitalmarkt ist mit Chancen und Risiken behaftet. Der Wert der genannten Aktien, ETFs oder Investmentfonds unterliegt auf dem Markt Schwankungen. Der Kurs der Anlagen kann steigen oder fallen. Im äußersten Fall kann es zu einem vollständigen Verlust des angelegten Betrages kommen. Mehr Informationen finden Sie in den jeweiligen Unterlagen und insbesondere in den Prospekten der Kapitalverwaltungsgesellschaften.

DWN
Technologie
Technologie Vorwürfe gegen chinesische Konkurrenz: KI-Firma Anthropic spricht von Umleitungs-Tricks
14.09.2026

Günstige KI-Angebote aus China weckten wiederholt Zweifel an den Zukunftsaussichten großer US-Anbieter. Laut dem KI-Entwickler Anthropic...

DWN
Politik
Politik Geld für Regenwaldfonds: Gegenwind in der Unionsfraktion gegen deutsche Finanzzusage
14.09.2026

Beim Schutz des Weltklimas nehmen Regenwälder eine Schlüsselrolle ein, weshalb ein internationaler Fonds zu deren Erhalt beitragen soll....

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft EU-Verpackungsregeln werden zur Falle für kleine Firmen
14.09.2026

Bei einem kleinen Unternehmen, das in einem Land vielleicht nur wenige Bestellungen pro Jahr hat, können die Fixkosten aus den EU-Regeln...

DWN
Politik
Politik Ukrainische Eisenbahn: Russland eröffnet eine neue Front gegen Kiew
13.09.2026

Russland verändert seine Angriffstaktik und nimmt immer häufiger ausgerechnet jene Infrastruktur ins Visier, die die Ukraine...

DWN
Finanzen
Finanzen AppLovin-Aktie: Ist dieser KI-Titel jetzt viel zu billig?
13.09.2026

Mehr als die Hälfte ihres Wertes hat die AppLovin-Aktie seit Jahresbeginn verloren. Doch während Anleger fliehen, wachsen Umsatz und...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Die ältesten Familienunternehmen Deutschlands – von Konzern bis Mittelstand
13.09.2026

Von Merck bis Meindl, von Haniel bis Herder – die 50 ältesten deutschen Familienunternehmen bilden die ganze Vielfalt dieses...

DWN
Technologie
Technologie KI-Cyberangriffe: Banken warnen vor einem neuen Wettrüsten
13.09.2026

Eine vernetzte Kaffeemaschine kann reichen, um Hackern den Weg in eine Bank zu öffnen. Künstliche Intelligenz verändert die...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Arbeiten bei 35 Grad: Braucht Deutschland ein Hitzearbeitsrecht?
13.09.2026

Der Sommer 2026 brachte Rekordtemperaturen von über 41 Grad und mehr als 12.000 hitzebedingte Todesfälle. Jeder Hitzetag kostet die...