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GM legt Fertigung in Russland für zwei Monate still

Lesezeit: 1 min
29.01.2015 23:39
Der US-Autobauer General Motors legt seine Fertigung in St. Petersburg für zwei Monate still. Als Grund nennt das Unternehmen die Rubel-Schwäche. GM ist der erste Auto-Konzern, der damit direkte Konsequenzen aus der Krise in Russland ziehen muss.
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Die Opel-Mutter GM legt für zwei Monate die Produktion in Russland still. Als Grund nannte ein europäischer Sprecher des US-Konzerns am Donnerstag die Schwäche und Volatilität des Rubel. Das Werk in St. Petersburg werde daher von Mitte März bis Mitte Mai die Produktion einstellen. Zudem würden die Preise erhöht. Die Zeitung "Kommersant" hatte zuerst von dem Fertigungsstopp berichtet. Einem Branchenverband zufolge fiel der GM-Absatz in Russland im vergangenen Jahr um 26 Prozent auf etwa 258.000 Fahrzeuge, der Absatz aller Hersteller dagegen um 10,3 Prozent. Für 2015 erwartet der Verband einen Rückgang von 24 Prozent, was andere Experten für zu optimistisch halten. Der Rubel ist unter anderem wegen der Ukraine-Sanktionen unter Druck.

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