Politik

Spanien: Polizei verhaftet ukrainischen Ex-Finanzminister

Lesezeit: 1 min
11.03.2015 00:13
Die spanische Polizei hat vergangene Woche den ehemaligen Finanzminister der Ukraine, Juri Kolobow, festgenommen. Der 41-Jährige soll während seiner Amtszeit unter Janukowitsch sieben Millionen Euro veruntreut haben.
Spanien: Polizei verhaftet ukrainischen Ex-Finanzminister

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

Der ukrainische Ex-Finanzminister Juri Kolobow wurde vergangene Woche im spanischen Küstenort Altea festgenommen. Kolobow gehörte von 2012 bis 2014 zum Kabinett des ukrainischen Ex-Präsidenten Viktor Janukowitsch.

Bei seiner Festnahme soll die Spezialeinheit Guardia Civil zum Einsatz gekommen sein. Der 41-jährige wurde mit internationalem Haftbefehl gesucht.

Im vergangenen September hatte der ukrainische Sicherheitsdienst eine strafrechtliche Untersuchung gegen Kolobow eingeleitet. Er wird verdächtigt, sein Amt missbraucht zu haben. Der Ukrainer soll öffentliche Gelder in Höhe von sieben Millionen Euro in ein privates Unternehmen umgeleitet haben, berichtet die Washington Post.

Anfang März hat das ukrainische Parlament die Festnahme von drei Richtern beschlossen. Diese hatten zuvor Prozesse gegen den Ex-Innenminister Juri Luzenko und Julia Timoschenko geführt.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Ratgeber
Ratgeber 5 Immobilienweisheiten – oder wie Sie den Wert Ihrer Immobilie steigern können

Aufgrund der hohen Nachfrage zeigen Immobilien eine äußerst positive Wertentwicklung. Mit ein paar Maßnahmen lässt sich der Preis der...

DWN
Politik
Politik Big-Data-Unternehmen: Risiko eines Atomkriegs liegt bei „20 bis 30 Prozent“

Alex Karp sagt, dass ein Atomkrieg sehr viel wahrscheinlicher ist, als die meisten Menschen glauben. Der Gründer und Vorstand der...

DWN
Deutschland
Deutschland Ärzte warnen vor Kommerzialisierung des Gesundheitswesens

Auf dem Deutschen Ärztetag wird eine fortschreitende Kommerzialisierung des Gesundheitssystems beklagt. Hinter den Kulissen brennt es...

DWN
Politik
Politik Beziehungen der Türkei zu Griechenland und den USA verschlechtern sich rapide

Die türkische Regierung hat einen Militäreinsatz gegen mit den USA verbündete Milizen in Syrien angekündigt. Die Drohung ist ein...

DWN
Politik
Politik Wahlskandal bei Bundestagswahl in Berlin: Falsche Stimmzettel ausgegeben - Neuwahlen drohen

Chaos In Berlin: Politiker stellt Strafanzeige wegen Wahlbetrugs - Wahlwiederholung wahrscheinlich.

DWN
Finanzen
Finanzen Kommt die Vermögensabgabe – und wie schützen sich Anleger?

Immer mehr Stimmen fordern einen Corona- oder Ukraine-Lastenausgleich – also eine verpflichtende Vermögensabgabe, die die exorbitanten...

DWN
Unternehmen
Unternehmen 320.600 Techniker fehlen: Deutscher Fachkräftemangel erreicht neuen Höhepunkt

Vor allem in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (Mint) wächst die Nachfrage auf Rekordniveau. Mit der...

DWN
Deutschland
Deutschland Für den Notfall: Bundesregierung baut Reserve an Kohlekraftwerken aus

Gestern Klimakiller, heute Retter in der Not? Im Angesicht der Abhängigkeit Deutschlands von russischem Gas greift die Bundesregierung...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Einzelhandel: Keine Erholung in Sicht

Der deutsche Einzelhandel leidet weiter unter der anhaltenden Corona-Pandemie und dem Krieg in der Ukraine.