Technologie

Exo-Skelette helfen Bankmitarbeitern beim Geld tragen

Lesezeit: 1 min
15.05.2015 11:50
Eine japanische Bank will ihren älteren Mitarbeitern beim Tragen helfen. Ein so genanntes Exoskelett soll sie beim Heben schwerer Bargeldpakete unterstützen. Ein zehn Kilogramm schweres Paket wirkt damit gefühlt vier Kilogramm leichter.

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Das japanische Start-Up Cyberdine Inc. kann sich nun beweisen: Die japanische Bank Sumitomo Mitsui Banking Corp. will die neu entwickelten Exoskelette des Start-Ups testen. Die Rede ist von dem so genannten Hybrid Assistive Limb (HAL). Dabei handelt es sich um einen tragbaren Roboter, der beim Heben schwerer Lasten zum Einsatz kommt.

Die Bank Sumitomo Mitsui Financial Corp. ist das erste Unternehmen, das die neue Technologie testet. Sie will damit ihre älteren Mitarbeiter unterstützen, berichtet die Japan Times. Die Exoskelette sollen vor allem beim Geldtransport zum Einsatz kommen. Der tragbare Roboter lindert beim Heben schwerer Lasten den Druck auf den unteren Rücken.

Mehr als 16 Prozent der 1.600 Mitarbeiter der Bank sind über 65 Jahre. Der tragbare Roboter kann für sie das Gewicht eines zehn Kilogramm schweren Geldpaketes auf immerhin nur noch 6 Kilogramm reduzieren, sagte der Sprecher der Bank dem WSJ. Cyberdine zufolge kann das Exosklette eine Betriebsdauer von etwa drei Stunden anbieten, nachdem es 45 Minuten aufgeladen wurde.

Das Exoskelette HAL ist der „erste Cyborg-Type-Roboter“, so das japanische Unternehmen selbst. Der tragbare Roboter nimmt von der Hautoberfläche Nervenimpulse auf. Er analysiert diese, verstärkt sie und unterstützt so den Träger.

Im Zentrum für Neurobotales Bewegungstraining (ZNB) in Bochum wird HAL derzeit erstmals außerhalb von Japan getestet. „Gehbehinderten Menschen verhilft die Bewegungstherapie mit dem Roboter zu einer deutlichen Steigerung ihrer Mobilität“, so das Zentrum.


Mehr zum Thema:  

DWN
Finanzen
Finanzen Aktienmarkt: DAX mit neuem Schwung dank SAP-Rekordhoch
23.07.2024

Die starke Leistung von SAP hat dem DAX am Dienstag zu einer fortgesetzten Erholung verholfen. Die Aktie des Software-Herstellers erreichte...

DWN
Technologie
Technologie Öl-Streit zwischen Ungarn und Slowakei mit der Ukraine eskaliert
23.07.2024

Neue Sanktionen der Ukraine gegen den russischen Ölkonzern Lukoil sorgen für Ärger in der EU. Die Europäische Kommission teilte in...

DWN
Immobilien
Immobilien Kampf der Economy-Hotels: Jetzt mischt Hilton mit „Spark“ den deutschen Markt auf
23.07.2024

Es war nur eine Frage der Zeit, bis auch die mächtige Hilton-Gruppe aus den USA in das Geschehen auf dem Markt der Billighotels eingreift....

DWN
Politik
Politik Bundesverfassungsgericht schützen vor Blockade und Einflussnahme - Ampel ist sich mit Union einig
23.07.2024

Das Beispiel Polen zeigt, welche Eingriffsmöglichkeiten es auch in Demokratien gibt. Ist das Bundesverfassungsgericht für solche Fälle...

DWN
Politik
Politik Steuergeldverschwendung: Regierungsflüge zur Fußball-EM kosten eine halbe Million Euro
23.07.2024

Annalena Baerbock (Die Grünen) hat während der Fußball-EM das Nachtflugverbot ignoriert, weil sie beim Gruppenspiel der deutschen...

DWN
Politik
Politik Länder sollen Bundesmittel vorrangig für Kita-Personal nutzen
23.07.2024

Ab 2025 dürfen die Bundesländer die Milliarden Euro des Bundes zur Förderung von Kitas nicht mehr verwenden, um Eltern bei den Gebühren...

DWN
Politik
Politik Gericht: Ampel muss bei Umwelt-Programm nachbessern
23.07.2024

Die Bundesregierung muss ihr Umweltprogramm zur Luftreinhaltung überarbeiten. Das hat das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg...

DWN
Finanzen
Finanzen Start von Ethereum-ETF: Handeln ab sofort in den USA möglich
23.07.2024

Nachdem die US-Börsenaufsicht SEC grünes Licht für börsengehandelte Fonds (ETF) in der Kryptowährung Ether gegeben hat, wird der...