Lesezeit: 1 min
29.06.2015 23:46
Die Ratingagentur Standard & Poor's stuft Griechenland erneut herab. Die Bewertung bedeutet, dass eine hohe Wahrscheinlichkeit eines Zahlungsausfalls besteht. Die Wahrscheinlichkeit eines Austritts Griechenlands aus der Eurozone liege nun bei rund 50 Prozent.

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Die US-Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) hat Griechenland weiter herabgestuft. Die Bewertung für die langfristigen Verbindlichkeiten sei auf „CCC-“ von zuvor „CCC“ gesenkt worden, teilten die Bonitätswächter am Montag mit. Die Bewertung bedeutet, dass eine hohe Wahrscheinlichkeit eines Zahlungsausfalls besteht. Die Wahrscheinlichkeit eines Austritts Griechenlands aus der Eurozone liege nun bei rund 50 Prozent. Der Ausblick sei negativ. Damit droht dem Land in den nächsten sechs Monaten eine weitere Herabstufung auf den Status der Zahlungsunfähigkeit.

Griechenland wird die am Dienstag fällige Kreditrate an den IWF in Höhe von 1,6 Milliarden Euro einem Regierungsvertreter zufolge nicht zahlen. Der Zahlungsverzug war erwartet worden, nachdem mehrere Minister wiederholt erklärten, ohne eine Freigabe von eingefrorenen Mitteln aus dem internationalen Hilfsprogramm würden dem Land die dafür nötigen Gelder nicht zur Verfügung stehen. Griechenland wäre das erste Industrieland, das bei dem IWF in Zahlungsrückstand gerät.

In den USA steigt offenbar die Verärgerung über das Krisen-Management von Angela Merkel. Die Unzufriedenheit geht so weit, dass nun US-Präsident Obama mit Frankreichs Präsident Hollande die Krise selbst lösen wollen – eine echte Blamage für Deutschland.


Mehr zum Thema:  

DWN
Politik
Politik Bildungskollaps: Zuwanderung, Unterfinanzierung, Leistungsabfall – Deutschlands Schulen am Limit!
21.06.2024

Aktuelle Studien attestieren einen rapiden Abbau der schulischen Leistung, immer mehr Jugendliche ohne Schulabschluss und eine hohe soziale...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Habecks Asienreise: Strategischer Schachzug gegen Russland?
21.06.2024

Die Besuche des Bundeswirtschaftsministers Robert Habecks in Südkorea und China zielen darauf ab, die Handelsbeziehungen zu stärken und...

DWN
Politik
Politik Ungarischer Regierungschef Viktor Orbán über neue EU-Führung: „Koalition für Krieg und Migration“
21.06.2024

Manfred Weber (EVP-CSU) ist für ihn ein „Beelzebub“, Ursula von der Leyen ihm gegenüber nur eine „kleine Ministrantin“. Auf...

DWN
Unternehmen
Unternehmen VARTA kappt Umsatzziel: Aktie sackt ab! Gehen die Lichter bald aus?
21.06.2024

„Hundertprozentige Verlässlichkeit ist für VARTA die Basis jedes Handelns – ob in Produkten, Prozessen oder Beziehungen.“ Dieser...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Wenn China angreift - Menschen in Taiwan bereiten sich auf Tag X vor
21.06.2024

Seit siebzig Jahren schwelt der Konflikt zwischen China und Taiwan. In den vergangenen Monaten hat sich die Lage jedoch zugespitzt. Wann...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Diversität am Arbeitsplatz: Wie mehr Vielfalt in deutschen Unternehmen gelingen kann
21.06.2024

Der „Pride Month“ Juni steht ganz im Zeichen der Regenbogenfarben und der Fußball-Europameisterschaft. Die LGBTQ+-Community feiert...

DWN
Unternehmen
Unternehmen DWN-Interview mit Samira Charkauoi: Mobbing am Arbeitsplatz – Prävention und Unterstützung für Führungskräfte
21.06.2024

Durch Mobbing am Arbeitsplatz könnten Milliardenverluste für Unternehmen entstehen. Die DWN sprachen mit Samira Charkauoi, Gründerin vom...

DWN
Politik
Politik Formierung des Globalen Südens: Putin sucht neue Partner in Nordkorea und Vietnam
21.06.2024

Inmitten wachsender Spannungen mit den USA haben Russland und Nordkorea ein Abkommen über gegenseitigen militärischen Beistand...