Politik
Wahl-Kampf auf Türkisch

Schmutziger Deal: Westen toleriert Abschaffung der Demokratie in der Türkei

Der Kriegseintritt der Türkei gegen den IS bietet der Regierung von Präsident Erdogan einen perfekten Anlass, um die kurdische Oppositionspartei HDP in die Nähe der Terrorismus zu rücken und schließlich zu verbieten. Erdogan hätte dann bei den anstehenden Neuwahlen die Chance, wieder eine regierungsfähige Mehrheit zu stellen. Es ist ein zynischer Wahl-Kampf, für den die Kurden den Preis bezahlen werden. Der Westen schweigt, weil er auch zu profitieren glaubt.
31.07.2015 02:02
Lesezeit: 4 min

Im Folgenden:

Der Regierung Erdogan steht im Verdacht, über Jahre hindurch enge wirtschaftliche Kontakte zum „Islamischen Staat“ (IS) unterhalten zu haben. Unterlagen im Besitz der USA belegen, dass die...

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