Gemischtes

FBI behauptet: 15-jähriger Junge plante Anschlag auf den Papst

Lesezeit: 1 min
15.09.2015 23:53
Das FBI hat einen 15-jährigen Jungen verhaftet, der angeblich vom IS inspiriert, einen Anschlag auf Papst Franziskus während dessen USA-Besuch geplant habe. Vom Geheimdienst unabhängige Bestätigungen für ernsthafte derartige Pläne liegen nicht vor.
FBI behauptet: 15-jähriger Junge plante Anschlag auf den Papst

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

Ein 15-jähriger Junge ist laut Medienberichten im August festgenommen worden, weil er möglicherweise einen Anschlag auf Papst Franziskus während dessen USA-Reise plante. ABC News zitierte am Dienstag einen Bericht des FBI und des Heimatschutzministeriums, wonach der Junge von der Terrormiliz IS inspiriert gewesen sei. Er habe es in der Nähe von Philadelphia auf einen „ausländischen Würdenträger aus der ersten Reihe“ abgesehen gehabt. Der Junge wurde festgenommen.

Papst Franziskus kommt nächste Woche in die USA. Er macht Station in Washington, New York und für zwei Tage in Philadelphia. Die Sicherheitsvorkehrungen sind wie in solchen Fällen üblich gewaltig, nach Angaben aus Sicherheitskreisen aber nicht ungewöhnlich hoch. Der Junge soll laut ABC-Informationen aus Philadelphia stammen.

Das FBI wollte den ABC-Bericht nicht kommentieren. Das Ministerium für Heimatschutz ließ eine dpa-Anfrage unbeantwortet.

ABC zitierte nicht näher genannte Quellen, wonach es Zweifel an der Zurechnungsfähigkeit des Jungen gebe. Die etwaigen Anschlagspläne, in denen von Waffen und Bomben die Rede war, hätten zu keinem Zeitpunkt unmittelbar bevorgestanden und seien lediglich „angestrebt“ gewesen.

Am Wochenende hatte der Vorsitzende des Heimatschutzausschusses im US-Kongress, Michael McCaul, bei ABC davon gesprochen, die Behörden hätten im Zusammenhang mit dem Papstbesuch „einen bestimmten Fall aufgestöbert“, bei dem es um eine Bedrohung des Papstes ging.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Historisches Handelsdefizit: „Rohstoff-Zeitalter“ bedroht Deutschlands Wohlstand

„Exportweltmeister“ Deutschland erzielt ein historisches Defizit. Erstmals seit 2008 verzeichnet die deutsche Wirtschaft ein...

DWN
Finanzen
Finanzen Zinswende gefährdet Unternehmensschulden: Die Risiken lauern im Verborgenen

Die Zinsen steigen und die Wirtschaft kühlt sich ab. Können die US-Unternehmen ihre massiven Schuldenberge dennoch abtragen oder droht...

DWN
Deutschland
Deutschland EU-Kommissar fordert Laufzeitverlängerung für deutsche AKW - und warnt Berlin

Ein hochrangiger EU-Kommissar fordert eine Laufzeitverlängerung der letzten aktiven Kernkraftwerke in Deutschland.

DWN
Finanzen
Finanzen Wie eine Familienstiftung vor staatlicher Enteignung schützt

Parteien und Gewerkschafter fordern immer wieder eine Vermögensabgabe. Wer sich davor schützen möchte, dem raten Experten zu einer...

DWN
Politik
Politik Niederlande: Massenproteste gegen neue Klima-Vorschriften der Regierung

Seit Tagen protestieren Landwirte und Fischer in den Niederlanden gegen neue Klima-Vorschriften der Regierung.

DWN
Deutschland
Deutschland Trotz hoher Preise: Deutsche Fleischindustrie beklagt große Einbußen

Während die deutsche Fleischindustrie große Einbußen erlitt, stiegen die Preise für Fleisch und Fleischwaren stark an. Jetzt muss der...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Rezession in Europa: Der „Abschwung ist eingeläutet“

Europa und namentlich die Eurozone sind die großen Verlierer der Verwerfungen auf den Energiemärkten und in der Weltpolitik - und Opfer...