Deutschland

Siemens kündigt milliardenschweres Sparprogramm an

Lesezeit: 1 min
08.11.2012 16:07
In den nächsten zwei Jahren will Siemens Standorte zusammenlegen und Stellen abbauen, um insgesamt sechs Milliarden Euro zu sparen. Man wolle sich wieder auf das Kerngeschäft konzentrieren und die operative Rendite steigern.
Siemens kündigt milliardenschweres Sparprogramm an

Benachrichtigung über neue Artikel:  

Insgesamt sechs Milliarden Euro will Siemens in den kommenden zwei Jahren einsparen, kündigte Vorstandschef Peter Löscher am Donnerstag in Berlin an. Vor allem wolle man sich wieder zunehmend dem Kerngeschäft widmen, alsoder Industrieausrüstung, der Medizintechnik aber auch der Energie- und Infrastrukturtechnik. Infolge dessen will sich der Konzern von unprofitable Geschäftsfeldern trennen, Standorte zusammenlegen und Stellen abbauen. In welchen Umfang dieser Stellenabbau allerdings von statten gehen soll, sagte der Vorstandschef nicht (viele Unternehmen streichen derzeit Stellen in Europa - hier). Ziel sei es, die operative Rendite von 9,5 auf mindestens 12 Prozent anzuheben.

„Wir waren nicht erfolgreich damit, unsere Performance im direkten Vergleich mit unseren Wettbewerbern so zu verbessern wie in den letzten Jahren“, so Löscher. „Wir wissen, was wir zu tun haben, und wir werden es tun.“ Im vierten Quartal musste Siemens im Solar-Geschäft große Verluste hinnehmen. Und auch beim seit Jahren verzögerten Bau eines finnischen Atomreaktors versenkte der Konzern 200 Millionen Euro in diesem Jahr.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..



DWN
Ratgeber
Ratgeber Bestens geplant: Einkommensvorsorge für Beamte

Die neue Allianz Einkommensvorsorge schützt Beamte und alle, die es werden wollen, vor den finanziellen Risiken einer Berufs- oder...

DWN
Deutschland
Deutschland Autofahrer: Klimavorgaben werden verschärft, Spritpreise werden drastisch steigen

Union und SPD wollen die Klimavorgabe für Treibstoffe noch einmal über die bisherigen Regierungspläne hinaus verschärfen.

DWN
Deutschland
Deutschland Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland sinkt weiter deutlich

Die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland hat den negativen Trend der vergangenen Quartale in den ersten drei Monaten des Jahres...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Joe Biden will Chinas Staatskapitalismus nachahmen – Europa zieht mit

Chinas Staatskapitalismus findet offenbar Nachahmer. Auch in Amerika will die Politik nicht mehr nur Schiedsrichter sein, sondern ebenso...

DWN
Finanzen
Finanzen Arbeitgeber wütend: Neuer Rat will Umbau des Arbeitsmarkts

Ende von Minijobs, Recht auf Homeoffice: Ein von Arbeitsminister Hubertus Heil eingesetzter Expertenrat hat erste Ergebnisse präsentiert....

DWN
Politik
Politik „Hochrangiges“ Gespräch mit Luisa Neubauer: Kanzlerin Merkel fürchtet mögliche „Klimaleugner-Mehrheit“

In einem außerordentlich „hochrangigen“ Gespräch mit der Klimaaktivistin Luisa Neubauer hat Kanzlerin Merkel gesagt, dass die...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Der Lithium-Markt steht vor einer Angebotsknappheit

Wegen der steigenden Nachfrage steht der weltweite Lithium-Markt vor einer Angebotsknappheit. Diese Entwicklung wird durch die zunehmende...

DWN
Finanzen
Finanzen Paukenschlag: Gegner der EZB-Staatsanleihenkäufe scheitern in Karlsruhe

Das Bundesverfassungsgericht hatte die milliardenschweren Anleihekäufe der EZB teilweise für verfassungswidrig erklärt. Es forderte...

DWN
Politik
Politik Die neue Große Depression steht der Welt noch bevor – Kursfeuerwerk an den Börsen ist eine Illusion

Dem US-Analysten James Rickards zufolge ist das Schlimmste im Verlauf der Corona-Krise noch nicht überstanden. Die Welt geht einer Großen...