Finanzen

Weniger faule Kredite: BayernLB macht mehr Gewinn

Lesezeit: 1 min
19.11.2015 14:38
Die BayernLB fuhr von Januar bis Ende September einen Gewinn von 426 Millionen Euro ein - nach einem Verlust von 561 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Ausschlaggebend dafür war unter anderem die gute Entwicklung des Firmenkundengeschäfts sowie Rückenwind vom Kapitalmarkt.
Weniger faule Kredite: BayernLB macht mehr Gewinn

Benachrichtigung über neue Artikel:  

Die BayernLB hat dank der guten Wirtschaftsentwicklung in Deutschland etwas mehr Gewinn eingefahren. Das Münchener Geldhaus musste in den ersten neun Monaten deutlich weniger Geld für ausfallgefährdete Kredite zurücklegen und baute sein Vorsteuerergebnis daher um zwei Prozent auf 574 Millionen Euro aus. Ausschlaggebend dafür war unter anderem die gute Entwicklung des Firmenkundengeschäfts sowie Rückenwind vom Kapitalmarkt. Für das Gesamtjahr geht die Bank weiter von einem Vorsteuergewinn „im mittleren dreistelligen Millionenbereich“ aus, wie das Institut am Donnerstag erklärte.

Deutliche Spuren in der Bilanz hinterließen allerdings die gestiegenen regulatorischen Kosten, die von zwei auf 147 Millionen Euro nach oben schossen. Dass die Bank trotz dieser Ausgaben und rekordniedriger Zinsen mehr Gewinn eingefahren habe, zeige, dass sie auf dem richtigen Weg sei, sagte Vorstandschef Johannes-Jörg Riegler. Die harte Kernkapitalquote kletterte auf 13,8 Prozent. Finanzkreisen zufolge will das Geldhaus, das in der Finanzkrise vom Land Bayern gerettet wurde, milliardenschwere Staatshilfen bereits im nächsten Jahr zurückgeben und damit ein eigentlich bis 2019 laufendes EU-Verfahren frühzeitig abschließen.

Unter dem Strich fuhr die BayernLB von Januar bis Ende September einen Gewinn von 426 Millionen Euro ein nach einem Verlust von 561 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Damals hatte der Verkauf der ungarischen Krisentochter MKB die Bilanz verhagelt. Mittlerweile deutet jedoch alles darauf hin, dass die Bank die Altlasten aus der Finanzkrise bald abhaken kann. Im Streit um die österreichische Ex-Tochter Hypo Alpe Adria haben sich Bank, Bayern und Österreich kürzlich auf einen milliardenschweren Vergleich geeinigt.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..



DWN
Politik
Politik Ärzte-Zeitung ruft zur Bewertung Lauterbachs auf: Resultat ist Schulnote 6

Die Leser der Ärzte-Zeitung haben eine eindeutige Meinung von Gesundheitsminister Lauterbach.

DWN
Politik
Politik US-Justizministerium: Allianz-Fondsmanager haben Anleger betrogen

Nach Ansicht des US-Justizministeriums haben Hedgefonds-Manager einer Allianz-Tochter die Entwicklung der Fonds über Jahre hinweg...

DWN
Deutschland
Deutschland Windräder: Söder warnt Habeck vor Wortbruch bei Abstandsregeln

Der bayerische Ministerpräsident warnt den Wirtschaftsminister, die vereinbarten Abstandsregeln für Windräder zu kippen.

DWN
Finanzen
Finanzen Bärenmarkt voraus: Was Anleger derzeit von professionellen Tradern lernen können

Investoren und Trader betrachten Märkte aus geradezu gegensätzlichen Perspektiven, die beide Erfolg haben können. Doch in einem...

DWN
Finanzen
Finanzen IWF erhöht Anteil von Dollar und Yuan bei Sonderziehungsrechten

Während Dollar und Yuan an Gewicht zulegen, verlieren die drei anderen im Korb der Sonderziehungsrechte vertretenen Währungen an...

DWN
Deutschland
Deutschland Dax-Konzerne melden Rekordquartal, doch die Aussichten sind mies

Viele deutsche Börsenschwergewichte präsentierten zu Jahresbeginn Bestmarken bei Umsatz und Gewinn. Doch die Aussichten haben sich...

DWN
Deutschland
Deutschland Impfpflicht weiter auf dem Tisch: Drei Bundesländer geben nicht auf

Die Länder Baden-Württemberg, Hessen und Bayern dringen auf einen Neuanlauf im Bundestag für eine Impfpflicht ab 60 Jahren.

DWN
Deutschland
Deutschland Daimler Truck steigert Gewinn mit dickem Auftragsbuch

Auch dank höherer Preise hat Daimler Truck einen deutlichen Umsatzsprung geschafft. Der Auftragseingang stieg auf ein Rekordhoch. Die...