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Weltbank-Chef Kim hofft auf allgemeine Vernunft beim Klima-Gipfel

Lesezeit: 1 min
30.11.2015 11:17
Weltbank-Chef Jim Kim geht davon aus, dass der Klimawandel nicht mehr aufzuhalten sei. Es gehe nun darum, mit Innovationen die Effekte von Dürren, Überflutungen und Verlust von Farmland abzumildern. Hoffnung mache Kim dabei ein Umdenken in China.
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Für Weltbank-Chef Jim Kim besteht keine Hoffnung mehr, den Klimawandel aufhalten zu können. „Wir werden eine Erwärmung erleben - mehr Dürren, Überflutungen und Verlust von Farmland“, sagte Kim dem Handelsblattlaut Vorabbericht. „Wir müssen vorbereitet sein.“ Allerdings könne das Schlimmste noch vermieden werden. Zum Auftakt der internationalen Klimaschutz-Verhandlungen in Paris warnte Kim davor, dass der Treibhauseffekt das Ziel der Staatengemeinschaft gefährdet, die extreme Armut zu überwinden: „Ohne große Anstrengungen gegen die Erderwärmung könnten 2030 bis zu 100 Millionen Menschen zusätzlich in Armut leben.“

Hoffnung bereitet Kim indes das Umdenken der chinesischen Staatsführung. „Bis 2017 wollen die Chinesen in den Emissionshandel einsteigen. Jeder, der den chinesischen Markt betritt, muss sich künftig darüber Gedanken machen, wie er Lösungen zur Emissionsvermeidung anbieten kann.“

Um die Auswirkungen des Klimawandels abzudämpfen, setzt Kim auf Innovationen. Im Kern gehe es nicht um Verträge und Vereinbarungen, sondern darum, die Marktkräfte in Gang zu setzen, so dass alle sagen würden: „Es ist im Interesse meiner Familie, meiner Firma und meines Landes, nach CO2-armen Technologien mit der gleichen Energie zu suchen, mit der bisher am neuesten iPad oder der neusten Software gearbeitet wird.“

Zu der zweiwöchigen Klimakonferenz in Paris, die am Montag beginnt, werden über 140 Staats- und Regierungschefs erwartet. Sie soll eine weltweite Abkehr von fossilen Brennstoffen wie Erdöl einleiten, um die Klimaerwärmung abzubremsen. Weltweit wollten Umweltschützer mit rund 2000 Aktionen Druck auf die Teilnehmer machen.

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