Finanzen

Österreich: Volksbank-Rettung kostet Steuerzahler eine Milliarde Euro

Lesezeit: 1 min
26.04.2012 22:02
Früher war die österreichische Volksbank ein solides Institut für den bürgerlichen Kunden. Nun hat sich die Bank in Osteuropa verhoben - und kostet den Steuerzahler eine Milliarde Euro.
Österreich: Volksbank-Rettung kostet Steuerzahler eine Milliarde Euro

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Am Donnerstagabend hat in Wien eine Banken-Pleite mit anschließender Verstaatlichung stattgefunden. Die Republik Österreich musste bei der maroden Österreichischen Volksbanken AG einsteigen und ist nun nach einer Kapitalerhöhung mit 43,3, Prozent beteiligt. Zuvor erfolgte ein "Kapitalschnitt", was nichts anderes bedeutet, als dass der österreichische Steuerzahler eine Milliarde Euro in den Wind schreiben kann.

Der Staat Österreich möchte die Volksbank im Alleingang retten und will dann bis 2017 wieder aus dem Institut aussteigen.

Der österreichische Steuerzahler muss damit teuer für die Osteuropa-Geschäfte und Griechenland-Spekualtionen der Volksbank zahlen. Die Bank ist in der Vergangenheit eigentlich eher eine solide Bank gewesen, bis sie begann, sich spekulativ in Osteuropa zu engagieren.

Ob nach dem desaströsen Kapitalschnitt im Land der Mannerschnitte irgendjemand zur Rechenschaft gezogen wird, war am Donnerstagabend noch unklar.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Deutschland
Deutschland Deutsche Obergrenze für Strompreis soll Unternehmen und Bürger beruhigen

Die Bundesregierung bereitet eine eigene Obergrenze für den Strompreis vor, falls es auf EU-Ebene nicht zu einer Einigung kommt. Die...

DWN
Politik
Politik Putin gewährt Snowden russische Staatsbürgerschaft

Edward Snowden hat die russische Staatsbürgerschaft erhalten. Der frühere NSA-Mitarbeiter hatte die Überwachung durch die...

DWN
Finanzen
Finanzen Euro stürzt nach Italien-Wahl auf 20-Jahres-Tief

Der Euro ist am Montag deutlich gefallen. Auch europäische Staatsanleihen stehen unter Druck. Denn die Italien-Wahl hat Folgen für die...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft EU-Sanktionen: Aserbaidschan und Georgien als Profiteure

Aserbaidschan kann in diesem Jahr seinen Gasexport nach Europa steigern. Auch das Nachbarland Georgien profitiert als Transitland.

DWN
Deutschland
Deutschland Rezession in Deutschland: Geschäftsklima bricht ein

Die Stimmung in den Chefetagen hat sich im September stärker eingetrübt als erwartet. Der Ifo-Geschäftsklimaindex fiel auf den...

DWN
Politik
Politik Deutsche Politiker empören sich über italienische Wähler

Alle deutschen Parteien mit Regierungsverantwortung zeigen sich empört über den Wahlausgang in Italien. Teils drohen sie schon, Italien...

DWN
Politik
Politik Italien: Rechtsallianz gewinnt Wahl

Das Rechtsbündnis hat die Wahl in Italien gewonnen. Das Land bekommt wohl seine erste Ministerpräsidentin und heftigen Gegenwind aus...

DWN
Finanzen
Finanzen Bundesbank: Digitaler Euro eine wichtige Ergänzung beim Bezahlen

Ein digitaler Euro könnte laut Bundesbank-Präsident Nagel helfen, Europa aus der Abhängigkeit von bestimmten Anbietern zu lösen. Doch...