Weltwirtschaft

ChemChina steigt bei Schweizer Energiehändler Mercuria ein

Lesezeit: 1 min
18.01.2016 12:47
Peking will seine Stellung am Ölmarkt weiter ausbauen. Der Staatskonzern übernimmt daher zwölf Prozent des Schweizer Energiehändlers Mercuria.
ChemChina steigt bei Schweizer Energiehändler Mercuria ein

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Die chinesische National Chemical Corporation (ChemChina) setzt ihre Akquisitionstour in Europa fort. Der Chemiekonzern steigt mit zwölf Prozent beim Schweizer Energiehändler Mercuria ein, wie das Staatsunternehmen am Montag mitteilte. ChemChina betreibt Raffinerien in China und hat den Ölhandel ausgebaut, um den Einkauf des Rohstoffs aus dem Ausland zu erleichtern. Neben dem Handel verfüge Mercuria auch über Lager- und Produktionsstätten für Öl sowie weitere Rohstoff-Geschäfte.

Seit Mitte des vergangenen Jahrzehnts hat ChemChina zahlreiche Zukäufe getätigt und sich damit in Bereichen wie Pestiziden, Vitaminen und Kunststoffen verstärkt. Vergangene Woche hatten die Chinesen den Münchener Spezialmaschinenbauer KraussMaffei für 925 Millionen Euro übernommen. 2015 übernahm der Staatskonzern den italienischen Reifen-Hersteller Pirelli für 7,1 Milliarden Euro. Zudem ist ChemChina am schweizerischen Pflanzenschutz-Spezialisten Syngenta interessiert.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Deutschland
Deutschland Habeck blamiert: Katar liefert Gas nach Italien, Deutschland geht leer aus

Bundeswirtschaftsminister Habeck hatte angekündigt, dass Katar Deutschland Flüssiggas liefern wird. Doch daraus wurde nichts. Stattdessen...

DWN
Finanzen
Finanzen Gegen den Dollar: Türkei bezahlt Gas künftig in Rubel

Die Türkei und Russland wollen ihre Wirtschaftsbeziehungen vertiefen. Dass die Türken freiwillig in Rubel bezahlen, ist mit Blick auf die...

DWN
Deutschland
Deutschland Polen: Große Mengen Chemikalien wurden in Oder entsorgt

Die Oder ist offenbar durch große Mengen Chemikalien kontaminiert worden. Die polnische Regierung kündigt harte Strafen für die...

DWN
Politik
Politik Berliner Grüne wollen harte Party-Drogen legalisieren

Geht es nach den Grünen in Berlin, sollen künftig auch härtere Drogen legalisiert werden.

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Mercedes baut mit Weltmarktführer aus China große Batteriezellen-Fabrik auf

Zusammen mit Mercedes wird der weltgrößte Batteriezellen-Hersteller aus China in Ungarn eine große Produktionsanlage aufbauen.

DWN
Politik
Politik Zustände „wie im absolutistischen Fürstenstaat“: Schröder verklagt Bundestag mit Top-Anwalt

Der Feldzug gegen Gerhard Schröder ist gescheitert. Nun geht der Ex-Kanzler zum Gegenangriff über.

DWN
Deutschland
Deutschland Füllstände in deutschen Gas-Speichern nähern sich wichtiger Marke

Die Füllstände deutscher Gas-Speicher nähern sich einer politisch vorgegebenen Marke. Zugleich erheben Verbände Vorwürfe gegen die...

DWN
Politik
Politik Energie-Krise offenbart Planlosigkeit: Scholz will jetzt Pipeline aus Portugal

Eigentlich sollte es die Pipeline von Portugal über Spanien nach Mitteleuropa längst geben. Doch das Projekt wurde gestoppt. Das rächt...