Wettbewerb: McKinsey rät Unternehmen zu Kriegs-Spielen

 

Mehr zum Thema.

Benachrichtigung über neue Artikel:  
 
Lesezeit: 1 min
04.12.2012 12:18
Um das Verhalten der Konkurrenten besser zu studieren und mögliche Schwächen neuer Produkte zu erkennen, seien McKinsey zufolge derartige Spiele ideal. Oft neigen Unternehmen zudem dazu, sich selbst zu unterschätzen, und auch dem könnte auf diese Weise Abhilfe geschaffen werden.

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Aktuell: EU: Jeder vierte Bürger muss mit Armut rechnen

„Sie haben alles richtig gemacht? Marktforschung betrieben, Prototypen erstellt und eine vielversprechende Idee entwickelt“, fragt das McKinsey in seiner vierteljährlichen Veröffentlichung. Wenn dennoch Ihr neues Produkt nicht am Markt eingeschlagen hat, dann könnten Kriegs-Spiele Ihnen weiterhelfen, rät McKinsey schließlich. „Durch die Simulation der Gedanken, Pläne und Handlungen von Konkurrenten im Kriegs-Spiel“ könnten die Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen verbessern, so die Unternehmensberater. Gleichzeitig schaffe dies ein „tieferes Verständnis“ davon, wie Unternehmen ihre Innovationen mit denen der Konkurrenz vergleichen können.

So könne auch herausgefunden werden, wie leicht es der Konkurrenz gemacht wird, mit Nachahmer-Produkten einzusteigen und beispielsweise durch große Rabatte den Konsumenten schneller an ihr eigenes Produkt zu binden. Diese Erkenntnis kann dazu genutzt werden, um zusätzliche Barrieren für andere Wettbewerber einzubauen. Neben der Ausblendung möglicher Konkurrenten würden Kriegs-Spiele McKinsey zufolge auch verdeutlichen, wo sich das Unternehmen bzw. das Entwicklerteam selbst überschätzt und zu blauäugig agiert. Deshalb sind „Kriegs-Spiele ein erprobtes tatsächlich strategisches Werkzeug, das bisher allerdings nur relativ wenige Unternehmen nutzen“, bedauert McKinsey abschließend.

Weitere Themen

Offshore-Umlage: „Milliarden-Geschenke an die Industrie“

Das Rätsel der Fake-Profile: Wie groß ist Facebook wirklich?

Griechen-Chaos kostet Deutschland früher oder später 93 Milliarden Euro

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

 


Mehr zum Thema:  

DWN
Unternehmen
Unternehmen Elektromobilität: In jedem Wandel stecken Chancen

Emissionen verringern, Kosten sparen und Imagegewinne erzielen – die Gründe für Unternehmen, in der Flotte auf Fahrzeuge mit...

DWN
Politik
Politik Türkisch-griechischer Konflikt im Mittelmeer: Nato-Staaten schweigen beredt - keiner will sich positionieren

Wird es im Gas-Streit zwischen den Nato-Mitgliedern Türkei und Griechenland zum Krieg kommen? Während die beiden Kontrahenten das Feuer...

DWN
Marktbericht
Marktbericht DAX bietet US-Börsen die Stirn - heute spricht die Bundesbank

Das deutsche Leitbarometer hat sich Mitte der Woche zumindest wieder etwas erholt. Heute äußert sich die EU zur aktuellen Lage über die...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Aktie keine sechs Cent mehr wert: Größter Bohranlagen-Betreiber der Welt steht vor dem Aus

Die sinkende Nachfrage nach Öl und der daraus resultierende Niedrigpreis fordern die ersten Opfer.

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Corona: Millionen vom Hungertod bedroht, Armut nimmt dramatisch zu

Armut und Hunger werden aller Voraussicht nach durch Corona dramatisch zunehmen. Vor allem Kinder sind betroffen.

DWN
Finanzen
Finanzen Nie zuvor nahmen so viele Aktionäre an Hauptversammlungen teil

Die Teilnahme an Hauptversammlungen ist in Corona-Krise auf einen neuen Rekord angestiegen. Einer der möglichen Gründe: Bis auf zwei...

DWN
Deutschland
Deutschland Preise für Wohnimmobilien steigen trotz Corona-Rezession spürbar

Die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland lagen im zweiten Quartal durchschnittlich 6,6 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Doch es gibt...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Der "Great Reset" wird von Blackrock gesteuert: Die Staaten dürfen nur assistieren

Der große Reset befindet sich derzeit in der Planungs-und Vorbereitungsphase - Blackrock spielt dabei die führende Rolle.

DWN
Unternehmen
Unternehmen Rosneft: Wie die russische Ölmacht klammheimlich in Deutschland weiter aufrüstet

Deutschland ist stark vom russischen Gas abhängig - nicht unbedingt eine ganz neue Einsicht. Doch dass die Russen auch schon weite Teile...

DWN
Deutschland
Deutschland Opposition kritisiert Finanzminister Scholz für Staatsfinanzierung auf Pump

Die Corona-Krise hat massive Löcher in den Bundeshaushalt gerissen. Doch ob und wie er sie stopfen will, lässt Bundesfinanzminister Olaf...

DWN
Deutschland
Deutschland Staatsanwaltschaft klagt noch mehr VW-Mitarbeiter in Abgasaffäre an

Ex-Konzernchef Winterkorn und vier weitere Führungskräfte von Volkswagen müssen sich schon auf einen Strafprozess einstellen. Nun hat...

DWN
Politik
Politik EU-Kommission setzt bei neuer Asylreform auf rigorose Abschiebungen

Seit Jahren streiten die EU-Staaten über eine Reform der europäischen Asyl- und Migrationspolitik. Die Risse wurden dabei immer tiefer....

DWN
Deutschland
Deutschland Drosten warnt: „Pandemie wird jetzt erst richtig losgehen - auch bei uns“

Der Berliner Virologe Christian Drosten sieht Deutschland in der Corona-Pandemie noch nicht ausreichend für die kommende Zeit gewappnet....

DWN
Politik
Politik Lukaschenko überraschend schnell für sechste Amtszeit vereidigt

Die Bundesregierung sieht in der überraschenden Zeremonie keine Legitimation für Präsident Lukaschenko und dringt auf weitere Sanktionen.

DWN
Politik
Politik FBI-Ermittler wurde gezwungen, Clinton-E-Mails an Laptop von Sexualverbrecher zu vertuschen

Neuen Enthüllungen zufolge wurde ein FBI-Agent dazu gezwungen, Kontakt-E-Mails von Hillary Clinton zu einem Sexualverbrecher zu vertuschen.

celtra_fin_Interscroller