Technologie

Ebay übertrifft bei Umsatz und Gewinn die Erwartungen

Lesezeit: 1 min
27.04.2016 02:21
In Zeiten der knappen Kassen erfreut sich eBay bei den privaten Nutzern großer Beliebtheit. Das Unternehmen profitiert vor allem von den Kleinverkäufern.
Ebay übertrifft bei Umsatz und Gewinn die Erwartungen

Für das Online-Auktionshaus eBay zahlt sich die Umgestaltung seiner Shopping-Plattform aus. Die Zahl der aktiven Kunden stieg im ersten Quartal um 3,8 Prozent auf 162 Millionen, wie der US-Konzern am Dienstag nach US-Börsenschluss mitteilte. Der Gewinn ohne Sonderposten lag bei 550 Millionen Dollar oder 47 Cent pro Aktie. Der Markt hatte lediglich mit 45 Cent gerechnet. Der Umsatz stieg um 3,7 Prozent auf 2,14 Milliarden Dollar (Analystenerwartungen: 2,08 Milliarden Dollar). Bei den Anlegern kamen die Zahlen gut an: Die Aktie legte nachbörslich vier Prozent zu.

Der Nettogewinn fiel in den ersten drei Monaten auf 482 Millionen Dollar nach 626 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum. Für das Gesamtjahr rechnet eBay mit einem Umsatz zwischen 8,6 und 8,8 Milliarden Dollar, das ist am unteren Ende etwas besser als die bisher angepeilten 8,5 bis 8,8 Milliarden Dollar.

Erst im Sommer vergangenen Jahres hatte sich der Bezahldienst PayPal von eBay abgespalten und war als selbstständiges Unternehmen an die Börse gegangen. Ebay begegnete dem sich abschwächenden Wachstum in seinem Kerngeschäft mit einer Neugestaltung des Internet-Auftritts und konzentrierte sich auf Kleinverkäufer.

*** Bestellen Sie den täglichen Newsletter der Deutschen Wirtschafts Nachrichten: Die wichtigsten aktuellen News und die exklusiven Stories bereits am frühen Morgen. Verschaffen Sie sich einen Informations-Vorsprung. Anmeldung zum Gratis-Newsletter hier. ***

Anzeige
DWN
Panorama
Panorama Halbzeit Urlaub bei ROBINSON

Wie wäre es mit einem grandiosen Urlaub im Juni? Zur Halbzeit des Jahres einfach mal durchatmen und an einem Ort sein, wo dich ein...

DWN
Politik
Politik Zeitungsverlage mahnen von Politik zugesagte Hilfe an
22.04.2024

Der Medienwandel kostet Zeitungshäuser viel Kraft und Geld. Von der Politik fühlen sie sich dabei im Stich gelassen. Sie erinnern die...

DWN
Immobilien
Immobilien Stabilere Aussichten für deutschen Gewerbeimmobilienmarkt nach Volatilität
22.04.2024

Die Nachfrage insbesondere nach Büros im deutschen Gewerbeimmobiliensektor war verhalten im Jahr 2023. Das Segment ist stärker als andere...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Iran-Konflikt: Israels mutmaßlicher Angriff und Teherans Machtspiele
22.04.2024

Ein möglicher israelischer Luftangriff gegen den Iran kennzeichnet die bisherige Spitze der Eskalation im Nahostkonflikt. Dennoch bleibt...

DWN
Politik
Politik Steinmeier reist mit Dönerspieß und Imbissbesitzer in die Türkei
22.04.2024

Zehn Jahre ist es her, dass ein Bundespräsident der Türkei einen Besuch abgestattet hat. Jetzt reist Frank-Walter Steinmeier an den...

DWN
Technologie
Technologie Auftakt der Hannover Messe: Industrie mahnt Reformen an
22.04.2024

In Hannover hat wieder die traditionelles Messe für Maschinenbau und Elektrotechnik begonnen. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) eröffnete...

DWN
Politik
Politik Parteiensympathie unterscheidet sich zwischen Stadt und Land
22.04.2024

Wie unterschiedlich ticken die Menschen politisch auf dem platten Land und in der Großstadt? Eine Analyse der Konrad-Adenauer-Stiftung...

DWN
Unternehmen
Unternehmen VW befindet sich im „Preiskrieg" und will um Marktanteile in China kämpfen
22.04.2024

Lange war Volkswagen der Platzhirsch unter den Automobilherstellern in China. Doch nun tobt ein brutaler Wettbewerb um den Markt für...

DWN
Politik
Politik Wahlen zum EU-Parlament: Deutsche Spitzenkandidaten für Europa
22.04.2024

Als Zugpferde für den Europawahlkampf setzen in diesem Jahr viele Parteien auf altbekannte politische Gesichter. Es gibt aber auch...