Politik

Solarworld meldet Verlust im ersten Quartal

Lesezeit: 1 min
02.05.2016 10:46
Der Photovoltaik-Konzern SolarWorld ist mit einem Verlust ins Jahr 2016 gestartet. Vorstandschef Frank Asbeck rechnet für das Geschäftsjahr insgesamt jedoch mit schwarzen Zahlen. Grund sind gut gefüllte Auftragsbücher.
Solarworld meldet Verlust im ersten Quartal

Solarworld hat im ersten Quartal erneut einen Verlust verbucht. Vorstandschef Frank Asbeck rechnet dennoch im Gesamtjahr mit schwarzen Zahlen. Er peile einen operativen Gewinn (Ebit) im unteren zweistelligen Millionenbereich an und einen Anstieg des Umsatzes und Absatzes von jeweils 20 Prozent, teilte der Bonner Konzern am Montag mit. Anlass zur Zuversicht biete der Auftragsbestand, der mit 880 Megawatt bereits Anfang April drei Viertel des Gesamtabsatzes des Vorjahres ausmache, so Reuters.

In den ersten drei Monaten 2016 betrug der operative Verlust (Ebit) 9,7 (Vorjahr: minus 8,0) Millionen Euro. Der Absatz schnellte um 62 Prozent auf 341 Megawatt in die Höhe, der Umsatz kletterte um rund 40 Prozent auf 212,6 Millionen Euro. Vor allem in den USA florierten die Geschäfte, gegen den Markttrend aber auch in Deutschland und den europäischen Exportmärkten. Zudem habe Solarworld einige Großprojekte unter anderem in Sri Lanka, Frankreich und den USA eingeheimst.

*** Bestellen Sie den täglichen Newsletter der Deutschen Wirtschafts Nachrichten: Die wichtigsten aktuellen News und die exklusiven Stories bereits am frühen Morgen. Verschaffen Sie sich einen Informations-Vorsprung. Anmeldung zum Gratis-Newsletter hier. ***

DWN
Technologie
Technologie Fraunhofer-Institut: Elektro-Lastwagen bald wettbewerbsfähig
22.06.2024

Laut einer Studie des Fraunhofer-Instituts könnten Batterie-Lastwagen schon bald kostentechnisch mit Diesel-Lkw mithalten. Der Hauptfaktor...

DWN
Technologie
Technologie Digitalisierung im Gesundheitswesen lahmt weiterhin
22.06.2024

Obwohl in Deutschland das Gesetz zur Beschleunigung der Digitalisierung des Gesundheitswesens (Digital-Gesetz/DigiG) Ende 2023...

DWN
Politik
Politik Der Chefredakteur kommentiert: Keine Hausaufgaben mehr? Die Grünen und ihr verhängnisvoller Irrweg
21.06.2024

Liebe Leserinnen und Leser, jede Woche gibt es ein Thema, das uns in der DWN-Redaktion besonders beschäftigt und das wir oft auch...

DWN
Politik
Politik China-Besuch: Habeck fordert Überarbeitung der deutschen China-Strategie
21.06.2024

Kaum in Peking angekommen, äußert sich Robert Habeck mit klaren Worten - auch Richtung Berlin. Der Vizekanzler fordert eine...

DWN
Finanzen
Finanzen „Energiepreisbremsen schaffen Planungssicherheit für Unternehmen“
21.06.2024

Der Inflationsanstieg auf 2,4 Prozent im Mai deutet auf eine langfristige Herausforderung hin, sagt ING-Chefvolkswirt Carsten Brzeski und...

DWN
Politik
Politik Bildungskollaps: Zuwanderung, Unterfinanzierung, Leistungsabfall – Deutschlands Schulen am Limit!
21.06.2024

Aktuelle Studien attestieren einen rapiden Abbau der schulischen Leistung, immer mehr Jugendliche ohne Schulabschluss und eine hohe soziale...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Habecks Asienreise: Strategischer Schachzug gegen Russland?
21.06.2024

Die Besuche des Bundeswirtschaftsministers Robert Habecks in Südkorea und China zielen darauf ab, die Handelsbeziehungen zu stärken und...

DWN
Politik
Politik Ungarischer Regierungschef Viktor Orbán über neue EU-Führung: „Koalition für Krieg und Migration“
21.06.2024

Manfred Weber (EVP-CSU) ist für ihn ein „Beelzebub“, Ursula von der Leyen ihm gegenüber nur eine „kleine Ministrantin“. Auf...